Fahrkartenautomaten gesprengt: Polizei durchsucht Wohnungen mutmaßlicher Bande in Brandenburg

  • Die Polizei hat in Brandenburg mit einem Großaufgebot mehrere Wohnung mutmaßlicher Bandenmitglieder durchsucht.
  • Ihnen wird vorgeworfen zahlreiche Fahrkartenautomaten in Brandenburg und Berlin gesprengt und leergeräumt zu haben.
  • Neben dem erbeuteten Geld sei dabei ein Sachschaden im sechsstelligen Bereich entstanden.
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Neuhardenberg. Mit insgesamt rund 160 Einsatzkräften durchsucht die Polizei seit dem frühen Dienstagmorgen acht Wohnungen in Neuhardenberg sowie weiteren Standorten in den brandenburgischen Landkreisen Dahme-Spreewald und Märkisch-Oderland. Es gehe um Ermittlungen gegen eine Bande, die seit einem Jahr zahlreiche Fahrkartenautomaten in Berlin und Brandenburg gesprengt haben soll, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstag. Bei den Razzien seien bereits Haftbefehle vollstreckt worden.

Bande soll 17 Automaten innerhalb eines Jahres gesprengt haben

Insgesamt soll die Bande in diesem sowie im vergangenen Jahr 17 Angriffe auf Fahrkartenautomaten verübt haben. In der Regel habe die Bande ein Gasgemisch in die Maschinen eingeleitet und angezündet. Neben dem erbeuteten Geld sei dabei ein Sachschaden von insgesamt rund 300.000 Euro entstanden. In einem Fall hätten die Täter auch in Baden-Württemberg zugeschlagen.

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Bislang habe die Polizei zwölf Verdächtige im Alter zwischen 16 und 35 Jahren ermittelt. Wie die „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ) berichtete, werden die Wohnungen auf belastende Hinweise, wie Speichermedien untersucht. Den Verdächtigen wird neben den Automatensprengungen in drei weiteren fällen Erpressung, schwerer Raub sowie Missbrauch von Ausweispapieren vorgeworfen. Einer der Verdächtigen befinde sich bereits wegen anderer Delikte in Untersuchungshaft, teilte die Polizei Brandenburg am Dienstag mit.

RND/dpa

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