Bombenzyklon wütet im Nordosten der USA

  • Ein Bombenzyklon sorgt derzeit für heftige Unwetter an der US-Ostküste.
  • Starkregen, Überschwemmungen und Sturm ziehen dort über die Region.
  • Die Stromversorgung ist zum Teil unterbrochen.
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Entlang der US-Ostküste entwickelt sich ein Sturm derzeit zu einem Bombenzyklon. In der Region werden die Regenfälle immer stärker und die Winde nehmen an Fahrt auf, wie CNN berichtet. Prognosen besagen, dass die Unwetter bis Freitag anhalten werden.

Der Nationale Wetterdienst hat eine Sturmflutwarnung für etwa sieben Millionen Haushalte im Nordosten des Landes herausgegeben. Erwartet werden Wassermassen von 15 bis 20 Zentimetern. Von den starken Winden seien sogar 60 Millionen Haushalte betroffen: von North Carolina bis nach Maine.

Tausende Haushalte ohne Strom

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Im Nordosten verursachte der Bombenzyklon eine Unterbrechung der Energieversorgung. Laut CNN waren am frühen Donnerstagmorgen mehr als 320.000 Haushalte in mehreren Bundesstaaten ohne Strom. Allein in Massachusetts saßen mehr als 136.000 Menschen im Dunkeln. Tausende von Ausfällen wurden auch in den umliegenden Bundesstaaten gemeldet, darunter mehr als 39.000 in New York.

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Von einem Bombenzyklon sprechen Meteorologen, wenn innerhalb von 24 Stunden der Luftdruck besonders dramatisch, um mindestens aber 24 Millibar abfällt. Bei dem aktuellen Sturm in den USA soll der Wert sogar um mehr als 30 Millibar gesunken sein. „Das System hat den gleichen niedrigen Druck wie ein Hurrikan der Kategorie 1“, so der CNN-Meteorologe Dave Hennen.

RND/mat

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