Fliegerbombe in Hannover: 6300 Anwohner müssen Wohnungen verlassen

  • Bauarbeiter entdecken in einer Kleingartenkolonie in Hannover eine Weltkriegsbombe.
  • Der Blindgänger wird noch am Donnerstag entschärft oder gesprengt.
  • Rund 6300 Menschen müssen ihre Wohnungen verlassen, auch auf den Bahnverkehr gibt es Auswirkungen.
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Hannover. In einer Kleingartenkolonie in Hannover-Seelhorst ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Die Reste der britischen Zehn-Zentner-Bombe sollten noch am Donnerstag gesprengt werden. Fast 6300 Anwohner im Stadtteil Seelhorst müssen um 19 Uhr ihre Wohnungen verlassen, wie die Feuerwehr mitteilte. Auch Bahnlinien sowie der Südschnellweg seien betroffen. In einer Sporthalle wird eine Sammelstelle eingerichtet. Kostenlose Busse dorthin stehen bereit. Gehbehinderte Menschen können einen Krankentransport anfordern.

„Es handelt sich um Reste einer Bombe“, sagte ein Feuerwehrsprecher der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Diese sei bei Sondierungsarbeiten mitten in der Kleingartenkolonie entdeckt worden.

Hannover: Anwohner werden über Bombensprengung informiert

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Über die Bombensprengung wird über das Radio, die Internetseiten von Landeshauptstadt und Feuerwehr sowie über soziale Medien informiert. Im Sicherheitsbereich werden die Betroffenen zudem über die Warn-Apps Katwarn und Nina auf dem Laufenden gehalten. Für Fragen aus der Bevölkerung steht ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0800/7313131 zur Verfügung.

RND/dpa

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