Bombendrohung in Plauen - Polizei gibt Entwarnung

  • Ausnahmezustand in Plauen: Telefonisch ging in der Stadt eine anonyme Bombendrohung ein.
  • Eine Mittelschule und eine Grundschule wurden vorsorglich evakuiert.
  • Jetzt gibt die Polizei Entwarnung: Es sei kein Sprengstoff gefunden worden.
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Wegen einer Bombendrohung sind am Montag in Plauen zwei Schulen evakuiert worden. Wie ein Polizeisprecher sagte, hatte gegen 8.00 Uhr ein Unbekannter in der Rettungsleitstelle angerufen und eine Bombenexplosion angekündigt. Daraufhin sei die Hufeland-Oberschule und die benachbarte Grundschule am Wartberg geräumt worden. Anschließend wurde das Gebäude der Hufeland-Schule unter anderem mit einem Spürhund nach Sprengstoff abgesucht. Insgesamt 590 Schüler und 40 Lehrer wurden in Sicherheit gebracht.

Unklar war zunächst, ob der Drohanrufer tatsächlich die Schule oder aber die Hufeland-Straße gemeint hatte. Nach Angaben der Polizei hatte der männliche Anrufer davon gesprochen, dass „in der Hufeland“ eine Bombe hochgehen solle. Daher sei die Polizei an beiden potenziellen Tatorten im Einsatz, berichtete der Sprecher.

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Wie der Polizeisprecher weiter mitteilte wurden die Schüler in der Zwischenzeit in der Festhalle der Stadt untergebracht, wo man sie mit Schokoriegeln versorgte. Die Erstklässler der Grundschule hätten die Zeit im Puppentheater verbracht.

RND/mat

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