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#BlankeBedenken: Hausärzte weisen mit Nacktprotest auf Materialmangel hin

  • Für einen ungewöhnlichen Protest ziehen Hausärzte blank.
  • Mit den Nacktbildern wollen die Mediziner darauf aufmerksam machen, dass ihnen in der Corona-Krise das unerlässliche Schutzmaterial fehlt.
  • Unter dem Motto #blankebedenken fordern sie eine bessere Ausstattung.
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Berlin. Masken, Handschuhe, Kittel: Um auf den Mangel von Schutzmaterial in der Corona-Krise aufmerksam zu machen, haben sich einige Hausärzte zu einem ungewöhnlichen Online-Protest entschlossen. Nackt - teils nur mit Stethoskop bekleidet - wollen sie unter dem Motto #blankebedenken für eine bessere Ausstattung werben. Die Aktion sei inspiriert von einem französischen Mediziner gewesen, der sich nackt in seiner Praxis fotografiert habe, erklärte einer der Hausärzte laut einem Bericht der „Ärztezeitung“. Mehrere Medien, unter anderem auch die „Bild“-Zeitung, hatten ebenfalls über die Aktion in Deutschland berichtet.

Auf der Internetseite der Kampagne heißt es: „Um Sie sicher behandeln zu können, brauchen wir und unser Team Schutzausrüstung. Wenn uns das Wenige, was wir haben, ausgeht, dann sehen wir so aus.“ Auf einem der Fotos ist zu sehen, wie sich eine kaum bekleidete Ärztin ihre langen Haare als Mundschutz um das Gesicht wickelt. Eine andere hält ein Schild in der Hand mit der Aufschrift: „Ich habe gelernt, Wunden zu nähen. Warum muss ich jetzt Masken nähen können?“

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Hausärzte fordern mehr Schutz

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Seit Wochen fordern Hausärzte in Deutschland in der Corona-Krise mehr Schutz. „Unterstützt die, die euch schützen!“, hieß es Anfang des Monats in einer gemeinsamen Mitteilung des Deutschen Hausärzteverbands und der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin.

RND/dpa

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