Nach Fluchtversuch

Oma zahlt Strafe und bewahrt Enkel mal wieder vor dem Gefängnis

Die Vergütungen für Auszubildende sind auch im zweiten Coronajahr deutlich schwächer gestiegen als vor der Pandemie. Im Schnitt verdienten Azubis 987 Euro brutto im Monat.

Euroscheine in einer Geldbörse. (Symbolbild)

Bitterfeld-Wolfen. Dank der Geduld und Finanzkraft seiner Großmutter ist ein 39-Jähriger erneut dem Gefängnis entgangen. Der Mann war am Bahnhof in Bitterfeld in Sachsen-Anhalt von der Polizei kontrolliert worden, wie die Beamten am Donnerstag mitteilten. Die Überprüfung ergab, dass der Mann per Haftbefehl gesucht werde. Der 39-Jährige war vorher wegen Diebstahls zu 3000 Euro Geldstrafe oder 150 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt worden. Weder zahlte er die geforderte Strafe, noch stellte er sich dem Strafantritt. Im Juli erließ die Staatsanwaltschaft einen Vollstreckungshaftbefehl gegen ihn.

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Enkel versucht erst zu flüchten

Als die Beamten ihm die Lage am Mittwoch erklärten, versuchte der Mann zu flüchten, kam allerdings nicht weit. Die Streife brachte ihn schließlich zur Dienststelle in Dessau, wo er die Möglichkeit bekam, telefonisch den geforderten Betrag aufzutreiben - zunächst ohne Erfolg. Noch während der anschließenden Übergabe an die Justizvollzugsbeamten im Gefängnis kam seine Rettung: Seine Oma zahlte die Summe in Höhe von 3000 Euro.

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Bereits im Juni hatte sie eine Geldstrafe von 2000 Euro beglichen, um ihren Enkel vor dem Gefängnis zu bewahren. Somit war der 39-Jährige dank seiner Großmutter erneut auf freiem Fuß.

RND/dpa

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