Bis zu minus 20 Grad – bleibt es jetzt wochenlang kalt?

  • Vielerorts erreichen die Temperaturen derzeit Minusgrade im zweistelligen Bereich.
  • Und auch in den den kommenden Tagen bleiben die Temperaturen unter null.
  • Bis Mitte nächster Woche wird sich daran nichts ändern. Die gute Nachricht: Das Schneechaos bleibt nun erst mal aus.
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Hannover. Das eisige Winterwetter bringt so kalte Temperaturen wie lange nicht mehr nach Deutschland. Durch die eisige Luftzufuhr werden in der Nacht von Montag auf Dienstag ortsweise sogar bis zu minus 20 Grad erwartet. Und auch in den kommenden Tagen bleiben die Werte größtenteils unter null. Erwartet uns vielleicht ein wochenlanger Dauerfrost?

Eisige Luft wird trockener – und bringt Sonnenschein

Vorerst bleibt es sehr kalt und vor allem feucht in Deutschland. „Dadurch sind am Dienstag und Mittwoch immer noch viele Schneefälle im Bereich zwischen Emsland, den ganzen Nordseebuchten, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zu erwarten“, sagt Britta Siebert-Sperl vom Wetterportal Wetterontor im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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Ein Passant fotografiert alleine auf dem Pariser Platz das Brandenburger Tor in Berlin im Schnee. © Quelle: Kay Nietfeld/dpa

Daraufhin werde die Luft jedoch trockener und sorge zum Ende der Woche hin für einen Mix aus Sonne und Wolken. „Die Schneefallwahrscheinlichkeit wird in Richtung Ostsee immer weniger werden“, so Siebert-Sperl. Durch die Sonne wird es sich tagsüber wieder etwas wärmer anfühlen, auch wenn die Temperaturen kaum steigen. „An der Nordsee und Ostsee erwarten wir eher mäßigen Frost, meistens so minus vier bis minus acht oder neun Grad. Das wird auch ein bisschen anhalten und tagsüber auch nicht groß raufgehen.“ Auch in den Mittelgebirgsgebieten und Süddeutschland werde weiterhin leichter bis mäßiger Frost erwartet.

Mindestens bis Mitte nächster Woche Dauerfrost

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Am Wochenende könnte es dann aber zu einer leichten Frostabschwächung an Nord-, Ostsee und im Westen Deutschlands kommen. „Dann könnten die Temperaturen auch tagsüber über die Null-Grad-Grenze schwappen“, prophezeit die Meteorologin.

„Man kann also nicht sagen, dass sich die Winterfront so bald auflöst. Aber man kann sagen, dass dieses Hochdruckgebiet über Südskandinavien sozusagen seine Fühler richtig ausstreckt. Dadurch können wir von der Hochdrucklage profitieren, die ruhigere und trockenere Luft zu uns bringt.“ Die Winterlage werde also wieder freundlicher mit Temperaturen um die null Grad herum. Wie lange es noch so kalt bleibt, lässt sich nicht wochenlang prognostizieren, aber bis Mitter nächster Woche bleibt also weiterhin kalt – und daran werde sich nur langsam etwas ändern. Von einem nächsten großen Schneechaos bleiben wir aber voraussichtlich erst mal verschont.

RND/al

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