Biberratte tötet Hund in NRW - „Unglückliche Umstände“

  • Ein Nutria greift am Ufer der Lippe einen Hund an und zieht ihn unter Wasser.
  • Der Tod des Jack-Russell-Terriers sei eine „Verkettung unglücklicher Umstände“ gewesen, sagt ein Jäger.
  • Die Biberratte hatte Nachwuchs und fühlte diesen wohl durch den Hund bedroht.
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Lippstadt. Ein Nutria, auch Biberratte genannt, soll in Lippstadt einen Hund angegriffen und getötet haben. Laut Medienberichten ging der Hundebesitzer am vergangenen Samstag an einem Zufluss der Lippe spazieren, als sein nicht angeleinter Jack-Russell-Terrier Enno in der Nähe des Ufers von der Biberratte angegriffen wurde.

Der zuständige Leiter der Jäger-Organisation in Lippstadt, Markus Jehn, bestätigte den Vorfall auf Anfrage am Donnerstag. „Ich kenne den Fall. Das Nutria hat den Hund im Nacken gepackt, geschüttelt und unter Wasser gezogen. Das ging innerhalb weniger Sekunden“, sagte Jehn. „Es war eine Verkettung unglücklicher Umstände.“ Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Nutria seien keine Raubtiere, könnten aber ausgewachsen zehn bis zwölf Kilogramm schwer, rund 60 Zentimeter lang und durchaus gefährlich werden, erläuterte Jehn.

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In diesem Fall habe das Tier Junge gehabt und sich wahrscheinlich angegriffen gefühlt. Nutria stammen ursprünglich aus Südamerika, sind aber längst auch hierzulande heimisch.

RND/dpa

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