Betrunkener Waschbär aus Erfurt bekommt ein Denkmal

  • In Erfurt war vor wenigen Wochen ein Waschbär offenbar betrunken über den Weihnachtsmarkt getorkelt.
  • Er sollte ins Tierheim gebracht werden, wurde dann aber erschossen.
  • Nun wurde dem Tier ein Denkmal errichtet.
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Erfurt. Die Geschichte vom Erfurter Waschbären hat eine traurige Wendung genommen: Das Tier, das am zweiten Adventswochenende offenbar betrunken über den Weihnachtsmarkt getorkelt war und damit viele Passanten zum Lachen gebracht hatte, wurde wenig später erschossen. Statt ins Tierheim kam es zum Stadtjäger.

Nun wurde dem toten Waschbären ein Denkmal errichtet – von dem Holzkünstler Florian Lindner. Der postete auf Instagram ein Bild des aus Holz geschnitzten Waschbären mit einer Weinflasche zwischen den Pfoten und schrieb dazu: „Flori hat sich zusammen mit #Waschi in die Bahn gesetzt und ist auf dem Weg zum @erfurterweihnachtsmarkt.“

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Laut „Bild“ brauchte der Künstler zehn Stunden für das Schnitzen des Waschbärendenkmals. „Der Waschbär war mir irgendwie ans Herz gewachsen, also habe ich ihn unsterblich gemacht“, sagte Lindner der Zeitung.

RND/hsc