Betrüger nach Hochwasserkatastrophe in Trier-Ehrang unterwegs

  • In Trier-Ehrang versuchen offenbar Betrüger, die Not der Menschen nach der Hochwasserkatastrophe auszunutzen.
  • Sie geben sich als Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt aus und wollen beim Ausfüllen von Formularen der Soforthilfe helfen.
  • „Das ist nicht der Fall“, warnt die Stadt Trier.
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Trier. Nach der Hochwasserkatastrophe in Trier warnt die Stadt vor mutmaßlichen Betrügern. Im heftig betroffenen Stadtteil Ehrang seien Menschen unterwegs, die sich als Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt ausgeben, und beim Ausfüllen von Formularen der Soforthilfe des Landes helfen wollen. „Das ist nicht der Fall. Möglicherweise versuchen hier Betrüger, Kasse zu machen, indem sie Kontodaten ausspionieren wollen, ihre eigenen Kontodaten auf Anträgen unterbringen oder Wohnungen auskundschaften, um Diebstähle zu begehen“, heißt es in einer Mitteilung der Stadt, die nach mehreren Nachfragen von Bürgerinnen und Bürgern auf die mutmaßlichen Betrüger aufmerksam geworden ist. Die Polizei sei bereits eingeschaltet worden.

Das Land Rheinland-Pfalz stellt Betroffenen der Flutkatastrophe eine Soforthilfe zur Verfügung. Pro Haushalt inklusive einer Person werden 1500 Euro gezahlt und 500 Euro für jede weitere Person. Maximal werden 3500 Euro pro Haushalt ausgezahlt. Eine Vermögensprüfung ist nicht notwendig. Ausgezahlt wird das Geld von der Stadt Trier. Bisher seien rund 530 Anträge von der Stadt Trier bearbeitet und 1,16 Millionen Euro ausgezahlt worden, heißt es in der Mitteilung.

RND/nis

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