Bescheidener Bankräuber: Beim Überfall gibt er 900 Dollar zurück

  • Genau 1100 Dollar fordert ein Bankräuber bei einem Überfall in Florida.
  • Als ihm ein Mitarbeiter 2000 Dollar gibt, wird der 73-Jährige böse.
  • 24 Stunden nach der Tat wird Amerikas wohl bescheidenster Bankräuber festgenommen.
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Boca Raton. Er könnte als bescheidenster Bankräuber aller Zeiten in die Verbrechensgeschichte der USA eingehen. Ein 73-Jähriger war in eine Bank in Florida gestürmt und hatte 1100 Dollar gefordert. Als der Bankbeamte ihm 2000 Dollar gab, schob der Mann 900 Dollar zurück und stürmte hinaus. Jetzt kann er nur hoffen, dass die fehlende Geldgier den Richter gnädig stimmen wird.

Der Trump-Anhänger – er trug ein T-Shirt mit dem Präsidentenmotto „Make Amerika Great Again“ – war Montagmorgen um 11.30 Uhr in die Wells Fargo Bank in Boca Raton gekommen. Als er vor dem Kassierer stand, legte er eine Hand auf seine Hosennaht, als ob dort eine Pistole sei, und sagte: „Das ist ein Überfall. Ich habe eine Waffe.“ Laut Zeugenbericht verlangte er dann genau 1100 Dollar. Als ihm der Kassierer insgesamt 20 100-Dollar-Scheine hinschob, wurde der Mann im Rentenalter böse: „Das ist zu viel! Ich will nur 1100.“

50.000 Dollar Kaution kann der Bankräuber nicht zahlen

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Der Bankräuber wurde 24 Stunden später festgenommen. Der Manager der Bankfiliale hatte ihn in einer Bar schräg gegenüber des Geldinstituts sitzen und trinken sehen. Als die Polizisten eintrafen, was er zwar schon weg, aber der Barkeeper kannte den Namen und Adresse des Stammkunden. Der ließ sich widerstandslos festnehmen und lieferte laut Polizeibericht sofort ein Geständnis ab.

Der 73-Jährige sitzt zur Zeit in Untersuchungshaft – weil er die ausgesetzten 50.000 Dollar Kaution nicht zahlen kann.

RND/sin