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Berliner Pärchen fährt trotz Verbots an Ostsee - und bleibt mit Auto im Sand stecken

  • Ein Paar aus Berlin fährt an Ostern trotz Verbots an den Ostseestrand nach Warnemünde.
  • Das Auto bleibt im Sand stecken und muss abgeschleppt werden.
  • Dem Paar droht nun ein hohes Bußgeld.
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Wegen des Coronavirus ist die Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern für Touristen zurzeit verboten. Das hielt ein Pärchen aus Berlin allerdings nicht davon ab, am Morgen des Ostersonntags aus der Hauptstadt anzureisen und direkt auf den Warnemünder Strand zu fahren – dort blieben die Berliner mit ihrem SUV im Sand stecken.

Das Paar habe sich den Sonnenaufgang direkt am Wasser ansehen wollen, berichtet die “Ostsee-Zeitung”. Ein Passant rief die Polizei. Am Ende waren zwei Abschleppautos nötig, um den Audi Q7 aus dem Sand zu ziehen.

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Hohes Bußgeld für das Pärchen

“Warum sie mit dem Auto bis zum Strand durchgerollt sind, ist unklar”, sagte eine Polizeisprecherin der Zeitung. Das Pärchen habe sich mit der Aktion keinen Gefallen getan. “Zusätzlich zu den Abschleppkosten bekommen sie nun eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Corona-Verordnung und wegen des Verstoßes gegen die Küstenschutzordnung”, so die Sprecherin. Denn auch die Autofahrt über den Strand sei nicht gestattet. Laut “Tagesspiegel” kann allein der Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz die zwei Berliner zwischen 150 und 2000 Euro kosten.

RND/ros

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