Berliner Ordnungshüter gehen künftig in Zivil auf die Straße

  • Mitarbeiter des Ordnungsamts erkennt man meist an ihrer Arbeitskleidung.
  • In einem Berliner Bezirk sind sie ab sofort auch in Alltagskleidung auf Streife.
  • Eine Option, die auch andere Ordnungsämter aufgreifen könnten.
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Berlin. Mitarbeiter der Berliner Ordnungsämter können künftig auch in zivil auf Streife gehen. Der Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel begrüßte die Neuregelung am Freitag: "Die Möglichkeit, dass unsere Streifen künftig auch in zivil unterwegs sind, erweitert den Handlungsspielraum des Ordnungsamtes sehr."

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So könne man etwa effektiver gegen "Müllsünder" vorgehen, die nun die Mitarbeiter des Ordnungsamtes nicht mehr aus der Ferne erkennen könnten. "Die Nutzung von Zivilkleidung wird deshalb den Verfolgungsdruck erhöhen und so die Sicherheit und Ordnung in der Stadt verbessern", sagte Hikel.

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Der Allgemeine Ordnungsdienst in Neukölln ist mit etwa 50 Mitarbeitern im Außendienst der größte aller Berliner Bezirke. "Ob und in welchem Umfang die neue Regelung von den einzelnen Ordnungsämtern genutzt wird, entscheiden die Bezirke selbst", sagte ein Sprecher der Innenverwaltung.

RND/dpa

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