Berliner Christopher Street Day im Juli als Fußmarsch geplant

  • In Berlin ist für Ende Juli eine queere Parade – ein Christopher Street Day – geplant.
  • Statt großer Sause wird es einen Fußmarsch geben.
  • Man hoffe, dass „das pandemische Geschehen zu dem Termin eine bessere Planungssicherheit ergibt“.
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Zurück zu den Wurzeln ohne Trucks und viel Tamtam: In Berlin ist für Ende Juli eine queere Parade – ein Christopher Street Day – geplant. „Berlins Ur-CSD wird als Fußmarsch am Samstag, den 24.07.2021, stattfinden“, teilte der Berliner CSD e.V. mit. Man hoffe, dass „das pandemische Geschehen zum Ende des Monats Juli eine bessere Planungssicherheit ergibt“.

Entscheidung zwei Wochen vor dem Termin

Es sei dem Verein wichtig, das Versammlungsrecht wahrzunehmen, man werde sich „mit allen Behörden in enge Absprachen begeben und die notwendigen Schritte für die Einhaltung eines Hygiene- und Sicherheitskonzepts erarbeiten“. Zwei Wochen vor dem Termin solle es eine endgültige Entscheidung geben.

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Sogenannte CSDs finden in vielen Städten statt. Sie wollen an die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen erinnern. Der Name geht auf das Jahr 1969 zurück: Damals stürmten Ende Juni Polizisten in New York die Bar Stonewall Inn in der Christopher Street und lösten einen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gegen die Willkür aus.

RND/dpa

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