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Berlinale-Kolumne: So “grün” ist in diesem Jahr das Festival

Die diesjährige Berlinale steht voll und ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und des nachhaltigen Lifestyles.

Die diesjährige Berlinale steht voll und ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und des nachhaltigen Lifestyles.

Berlin. “Premium-Äpfel” gibt es bei der Berlinale auch. Jedenfalls preist einer der vielen Sponsoren sein Obst so an. Der “Premium-Apfel” liegt zum Probieren aus und wird charakterisiert durch einen “süß-säuerlichen Geschmack, einen saftigen Biss und ein leuchtendes Zusammenspiel von Farben”, sagt der Premiumhersteller und klebt auf jeden handgepflückten Apfel seinen Schriftzug.

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Das mit dem Bepper drauf müsste vielleicht nicht sein, doch passt so viel Markenbewusstsein gut zur Berlinale. Schon der im Vorjahr aus dem Amt geschiedene Direktor Dieter Kosslick hat begeistert am Ruf des Festivals als Vorzeigeprodukt gearbeitet. “Bring Your Own Cup” hieß es hier bereits, als hippe Großstädter ihren Wegwerf-Kaffeebecher noch als Statussymbol durch Berlins Straßen trugen.

Roter Teppich aus Fischernetzen und Meeresmüll

Die Berlinale 2020 bekennt sich zur Agenda 2030 der Vereinten Nationen und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung. Dazu gehören zum Beispiel auch Diversitäts- und Inklusionsinitiativen oder die Förderung sozialer Projekte.

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Sogar der rote Teppich ist hier grün, jedenfalls innerlich: Das gute Stück besteht aus recycelten Fischernetzen und anderem Meeresmüll. Auslaufmodelle des Vorjahres bleiben auch 2020 unter den Füßen der Filmteams, so lange der Belag einen ordentlichen Eindruck macht. Ist das jetzt ein Second-Hand-Teppich?

Fast Food kommt hier nicht in die und aus der Tüte. Im Sony Center sind Food Trucks aufgefahren. Der Klassiker im Angebot: Kässpätzle vom Heißen Hobel. Nun gut, bei Gorilla Barbecue nebenan werden auch Burger über die Theke gereicht. Es sind eben noch nicht alle Gäste so weit fortgeschritten in ihrer nachhaltigen Entwicklung.

Vegetarischer Speiseplan

Das Festival jedoch toppt die Oscar-Veranstalter in Hollywood längst, die vor ein paar Wochen einen Riesenaufstand um die Sellerieschnitzel bei ihrer Party gemacht hatten. Beim Eröffnungsempfang am Donnerstagabend stand Vegetarisches auf dem Speiseplan. Serviert wurden Mini-Spinat-Knödel mit Pilzrahm und knusprigen Brotkrumen oder auch warmer Ricotta mit gebrannter Grießschnitte.

Das Buffetmotto: Neuinterpretation der Brandenburger Küche. Manches auf den Tellern hatte einen saftigen Biss und ein leuchtendes Zusammenspiel der Farben.

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