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Radfahrer attackiert Rettungskräfte in Berlin: Musste Seniorin deshalb sterben?

  • Ein 50-Jähriger greift in Berlin Rettungskräfte an und behindert sie bei einem Einsatz.
  • Mehrere Minuten lang kann der Rettungswagen, der sich um eine 92-Jährige kümmern soll, deshalb nicht weiterfahren.
  • Die Seniorin stirbt später im Krankenhaus. Die Polizei ermittelt nun, ob die Behinderung des Einsatzes zum Tod geführt hat.
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Berlin. Die Polizei ermittelt, ob die Behinderung eines Rettungseinsatzes durch einen Radfahrer in Berlin-Reinickendorf zum Tod einer Seniorin geführt hat. Der 50-Jährige hatte am Montagvormittag Rettungskräfte aufgehalten und attackiert, die sich um eine 92-Jährige kümmerten. Die Frau war zuvor in einem Seniorenheim im Märkischen Viertel wiederbelebt worden.

Patientin starb im Krankenhaus

Während der laut Polizei mehreren Minuten andauernden Attacke konnte der Rettungswagen nicht weiterfahren. Der Notarzt kümmerte sich um die Patientin, die erneut reanimiert werden musste. Sie starb später im Krankenhaus. „Ob und welchen Einfluss das Verhalten des 50-Jährigen und der dadurch längere Transport ins Krankenhaus hierauf hatten, müssen die Ermittlungen ergeben“, heißt es in der Mitteilung. Gegen den Mann wird wegen tätlichen Angriffs und Nötigung ermittelt.

RND/dpa

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