Mit Falschgeld bezahlt: Polizei durchsucht Clan-Villa in Berlin-Neukölln

  • In Berlin-Neukölln haben Einsatzkräfte die Villa eines arabischstämmigen Clans durchsucht.
  • Das beschlagnahmte Gebäude soll vermutlich mit Falschgeld bezahlt worden sein.
  • Außerdem ging die Polizei Hinweisen auf einen möglicherweise gefälschten Mietvertrag nach.
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Berlin. Die Polizei hat eine beschlagnahmte Villa eines bekannten arabischstämmigen Clans in Berlin-Neukölln durchsucht. 40 Polizisten begannen am frühen Donnerstagmorgen mit dem Einsatz im Ortsteil Buckow im Süden Berlins, wie eine Polizeisprecherin bestätigte. Weitere Informationen gab es zunächst nicht. Nach einem Bericht der Zeitung „B.Z.“ soll es um Ermittlungen wegen eines mutmaßlich gefälschten Mietvertrags gehen.

Bezirk wirft Clan-Familie aus Villa

Ein Sohn des Clan-Oberhauptes hatte die denkmalgeschützte Villa gekauft und an seine Eltern vermietet, laut Bezirk wohnen dort 12 bis 14 Menschen. 2018 beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft 77 Immobilien aus Clan-Vermögen, darunter auch die Villa. Sie wurden laut Gerichtsurteilen nicht mit legalem Geld gekauft. Inzwischen ist der Bezirk Neukölln als zuständige Kommune Besitzer der Villa. Er kündigte der Familie im Sommer mit Verweis auf einen gefälschten Mietvertrag und reichte inzwischen eine Räumungsklage ein.

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Der mutmaßlich gefälschte Mietvertrag gilt laut „Tagesspiegel“ für einen benachbarten Garten. Im Sommer hatte der Bezirk mit Hilfe der Polizei einen hohen Metallzaun neben der Villa bauen lassen, weil die Familie das Gartengrundstück nutzte, auf das sie laut Behörden keinen Anspruch hat.

RND/dpa

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