Berlin meldet 23 Prozent weniger Corona-Fälle als vor einer Woche

  • 713 neue Corona-Fälle werden am Montag in Berlin gemeldet.
  • Das sind 23 Prozent weniger als vor einer Woche.
  • Allerdings nähert sich die Auslastung der Berliner Intensivbetten dem kritischen Bereich.
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Berlin. Die deutsche Hauptstadt verzeichnet an diesem Montag (2. November) 713 Corona-Fälle. Noch vor einer Woche meldeten die Berliner Gesundheitsämter insgesamt 930 Infektionen – im Vergleich ist die Zahl der Fälle damit um 23 Prozent gesunken. Der Berliner Bezirk Spandau meldete allerdings zunächst keine Corona-Fälle, deshalb könnte die Zahl der Neuinfektionen noch steigen.

Die Berliner Corona-Ampel für die Zahl der Neuinfektionen steht weiter auf Rot. Der Grenzwert hierfür liegt bei 30 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, am Montag lag der Wert bei 166,3. In Bezug auf die Reproduktionszahl (1,09) und die Intensivbetten steht sie noch auf Grün. Die Belegung der Intensivbetten nähert sich aber dem kritischen Grenzwert, wie der „rbb“ berichtet. Demnach sind am Montag (Stand 15 Uhr) 207 der 1227 Berliner Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt.

Nur zwei Haushalte

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Wie in ganz Deutschland ist am Montag auch in Berlin der Teil-Lockdown gestartet. Bundesweit müssen Gastronomie, Kultur und Freizeiteinrichtungen weitestgehend schließen. Auch für persönliche Treffen gelten strengere Regeln: In den meisten Bundesländern dürfen nur noch zwei Haushalte zusammenkommen – teilweise gilt das sogar für Treffen im privaten Raum.

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Das Herunterfahren der Kontakte soll verhindern, dass Gesundheitsämter und das Gesundheitssystem überlastet werden, insbesondere die Intensivstationen.

RND/am

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