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Vorwürfe gegen Polizei

„Letzte Generation“: Demonstrant bei Straßenblockade in Berlin verletzt

Polizeibeamte stehen bei den Demonstranten der Gruppe „Letzte Generation" auf einer Kreuzung in Berlin

Berlin. Bei einer Straßenblockade von Klimaaktivisten an der Autobahn 100 in Berlin-Wilmersdorf ist am Donnerstag ein Demonstrant verletzt worden. Die Klimaschutz-Initiative „Letzte Generation“ veröffentlichte auf Twitter ein Video. Darin schildert ein Mann, dass er einen Schlüsselbeinbruch und eine leichte Gehirnerschütterung erlitten habe. Auch habe er Schürfwunden davongetragen, und sein Rucksack sei zerrissen. Er trägt eine Armschlinge. Die Berliner Polizei bestätigte, dass ein Demonstrant verletzt wurde.

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Ein Sprecher der Behörde sagte, der Polizei sei das Video und der Sachverhalt bekannt. Demnach hätten am Morgen an der Autobahnabfahrt an der Konstanzer Straße acht Demonstranten den Straßenverkehr blockiert. Vier von ihnen sollen sich festgeklebt haben. Die Polizei räumte die Fahrbahn. Die Blockierer hätten dann zurück auf die Fahrbahn gehen wollen. Die Polizisten hätten dies mit Schieben und Wegdrücken verhindert. Anschließend habe eine Person über Kopf- und Schulterschmerzen geklagt. Ein Rettungswagen sei angefordert und die Person in eine Klinik gebracht worden, sagte der Polizeisprecher.

Von Polizisten zu Fall gebracht?

In einer Mitteilung schrieb die „Letzte Generation“, der Mann sei von einem Polizisten zu Fall gebracht worden. Dazu äußerte sich der Sprecher der Polizei zunächst nicht, der Vorwurf werde jedoch geprüft.

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Die Klimaschützer hatten am Morgen in Berlin erneut an mehreren Stellen den Verkehr blockiert. Fotos von der Aktion zeigen, wie Umweltschützer an der Abfahrt von Autofahrern von der Straße gezogen werden. Nach Angaben eines dpa-Reporters war die Stimmung dort teils sehr aggressiv. Schon bei vergangenen Straßenblockaden war es offenbar zu aggressiven und problematischen Vorfällen mit Verkehrsteilnehmern gekommen.

RND/dpa

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