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„Weder hilfreich noch politisch wertvoll“

Eierwurf auf Berliner Bürgermeisterin Franziska Giffey bei Kundgebung

Franziska Giffey, die von Sicherheitsleuten abgeschirmt wird, nachdem ein Ei in ihre Richtung geworfen wurde.

Die Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) vor dem Brandenburger Tor in Berlin wurde während des Auftritts der Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey erheblich gestört. Zunächst wurde ihre Ansprache von vielen Buhrufen und lauten Pfiffen begleitet. Dann eskalierte die Situation und es wurden Eier auf die Bühne geworfen. Laut Bericht des „Tagesspiegels“ sind diese aus einem kleinen, aber lautstarken klassenkämpferischen Block“ gekommen.

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Eierwurf auf Berliner Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey bei Kundgebung

Buhrufe und dann fliegen Eier: Bei der Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes in Berlin musste Oberbürgermeisterin Franziska Giffey ihre Rede abbrechen.

„Ich bin als Regierende Bürgermeisterin in Berlin gewählt worden, weil es richtig ist, dass alle in einem demokratischen Land ihre Stimme erheben können. Es ist aber wichtig, zuzuhören“, sagte Giffey. Schließlich flog ein Ei auf die Bühne, das von den Sicherheitsleuten abgewehrt wurde. Die Regierende Bürgermeisterin wurde nicht getroffen.

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Die Rede Giffeys musste daraufhin abgebrochen werden. Giffey kritisierte den Eierwurf später: Dieser sei an der Stelle gekommen, als sie der Polizei für ihren Einsatz gedankt habe, sagte die SPD-Politikerin später. „Solche Aktionen sind weder hilfreich noch politisch wertvoll. Sie lenken von dem ab, worum es am heutigen Tag eigentlich geht: Solidarität mit der Ukraine, faire Arbeitsbedingungen und Bezahlung und die gemeinsame Bewältigung der Krisen unserer Zeit.“ Und sie fügte hinzu: „Jeder von uns weiß: Proteste am 1. Mai gehören nun mal dazu, Gewalt jedoch nicht. Ich lasse mich in meiner politischen Arbeit davon nicht beirren.“

Giffey zeigte sich unabhängig davon am Nachmittag zufrieden mit der ruhigen Lage. „Bis jetzt ist es ein normaler Sonntag in Kreuzberg“, sagt sie dem „Tagesspiegel“.

RND/vkoe/dpa

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