Beliebte Zirkuselefanten mutmaßlich durch Transport gestorben

  • Mitte August verstarben die beliebten Zirkuselefanten Mambo und Betty vom Zirkus Casselly.
  • Nach amtlichen Angaben war dafür ihr Transport mitverantwortlich.
  • Der Tierarzt fand keine Anzeichen einer Erkrankung, mit welcher der Zirkus den Tod der Tiere erklärte.
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Budapest. In Ungarn sind die beliebten Zirkuselefanten Mambo und Betty gestorben - nach amtlichen Angaben mutmaßlich infolge eines Transports. Der Vorfall habe sich Mitte August ereignet, erklärte das ungarische Landwirtschaftsministerium am Dienstag auf seiner Facebook-Seite. Mambo und Betty gehörten zum Zirkus Casselly, der auch in Deutschland unterwegs ist. Das Unternehmen äußerte sich bislang auf Nachfrage nicht zur Erklärung der ungarischen Behörden.

In der vergangenen Woche hatte die Tierschutzorganisation Pro Wildlife von einem mutmaßlichen Erstickungstod der beiden Elefanten in einem Transporter gesprochen.

Tiere sollen durch Zwischenfall bei Transport verendet sein

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René Casselly jr., der in der Zirkusfamilie für die Elefanten verantwortlich ist, hatte noch vor der Erklärung des Landwirtschaftsministeriums die Berichte der Tierschützer zurückgewiesen: Die Tiere seien nach dem Transport in ihrem Gehege nahe der westungarischen Stadt Györ an einer „unbekannten Krankheit“ gestorben, sagte er mehreren Medien. Einen dritten Elefanten mit dem Namen Tonga habe der Tierarzt gerade noch retten können. Von einer Obduktion der toten Tiere habe man „aus Pietätsgründen“ Abstand genommen.

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In der Erklärung des Ministeriums heißt es: „Aufgrund der derzeit zur Verfügung stehenden Informationen sind die beiden Tiere infolge eines Transports im Inland gestorben. (...) Der behandelnde Tierarzt fand keine Anzeichen einer infektiösen Erkrankung. Das Verenden der Tiere hat wahrscheinlich ein Zwischenfall im Zusammenhang mit dem Transport verursacht.“ Die Untersuchung dauere aber noch an, fügte die Behörde hinzu und bestätigte außerdem, dass der Tierarzt den dritten Elefanten durch „schnelles und sachgemäßes Eingreifen“ gerettet habe.

RND/dpa

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