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Bei Zwischenstopp verschwunden: Ungarischer Lkw-Fahrer sucht verzweifelt seine Katze

  • Ein ungarischer Fernfahrer reist mit seiner Katze quer durch Europa.
  • Doch bei einem Zwischenstopp im niedersächsischen Stemmen kehrt das Tier nach dem üblichen Auslauf nicht zurück.
  • Eine Einwohnerin will dem Trucker helfen, seinen geliebten Vierbeiner wiederzufinden.
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Stemmen. Katze Susika begleitet Fernfahrer Miklos Latony auf seinen Fahrten quer durch Europa. Sind sie unterwegs, schläft die Mieze auf der gemütlich für sie eingerichteten Beifahrerseite. Macht der ungarische Trucker Pause, darf auch die Katze sich die Beine vertreten. Das klappt normalerweise gut – doch nun ist Susika nach einem Stopp im niedersächsischen Stemmen nicht mehr von ihrem Auslauf zurückgekehrt, wie die „Neue Presse“ (NP) aus Hannover berichtet. Verzweifelt sucht Latony demnach nun nach seinem geliebten Vierbeiner.

Dabei bekommt der Lkw-Fahrer Unterstützung von Walburga Senft aus Stemmen, wie die Zeitung berichtet. Die Frau aus dem niedersächsischen Dorf habe Latony angetroffen, als er gerade nach der verschwundenen Katze suchte. Als das Tier nicht zurückkehrte, startete sie demnach einen Suchaufruf mit Zetteln im Dorf und den umliegenden Nachbarorten. Auf denen steht zwar „Julika“ statt „Susika“ als Katzenname (siehe Foto), weil Senft das erst falsch verstanden hatte, doch die Beschreibung ist ansonsten eindeutig.

Trucker: „Ich bin mir sicher, dass auch meine Katze zurückkommt“

„Vielleicht ist das Tier durch den Autolärm auf der nahen Bundesstraße 65 oder durch andere Geräusche verschreckt worden und es hat die Orientierung verloren. Es kann auch sein, dass es in einem Kellerraum oder Gartenhäuschen eingesperrt ist“, so die Vermutung der netten Helferin gegenüber der „NP“. Eine Woche ist das Verschwinden nun her, doch Trucker Latony gibt nicht auf.

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Er hat demnach eine Futterstelle mit Wasser und einer Box auf der Wiese aufgestellt, wo Susika verschwand. Er musste selbst erst mal weiterfahren und seine Tour beenden, kehrte aber an diesem Dienstag zurück, um erneut erfolglos nach dem Tier zu suchen, und muss am Mittwoch bereits wieder nach Ungarn. Doch er bleibt hoffnungsvoll: „Ich komme wieder. Denn ich bin mir sicher, dass auch meine Katze zurückkommt“, sagte der Trucker der Zeitung auf Englisch. Und so lange hält Helferin Senft Augen und Ohren bei der Katzensuche offen.

RND/hsc

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