Bei Inspektion in Behörde: Schuss löst sich aus alter Pistole

  • In der Waffenbehörde der Kreisverwaltung Lüneburg hat sich aus einer alten Pistole ein Schuss gelöst.
  • Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
  • Unklar ist noch, wie das passieren konnte.
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Lüneburg. Bei der Inspektion einer abgegebenen alten Pistole in der Waffenbehörde der Kreisverwaltung Lüneburg hat sich versehentlich ein Schuss gelöst. Das Projektil sei am Dienstagnachmittag durch eine Leichtbauwand des Gebäudes geflogen und durch eine Fensterscheibe im ersten Stock des Nachbargebäudes eingeschlagen, wie die Verwaltung am Mittwoch mitteilte. Verletzt wurde durch die Kugel niemand, es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro. Der Mitarbeiter des Landkreises in Niedersachsen, der die stark verrostete Waffe inspizierte, erlitt ein Knalltrauma.

„Darf nicht passieren“

„So etwas darf nicht passieren, das ist keine Frage“, sagte Landrat Jens Böther (CDU). „Um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern, überprüfen wir den Vorgang jetzt genau und sind schon in Gesprächen mit allen beteiligten Behörden.“

Polizisten hatten die Pistole zur Unteren Waffenbehörde gebracht, damit sie ordnungsgemäß aus dem Verkehr gezogen werden kann. Da wesentliche Teile fehlten, wurde die Waffe zunächst als funktionsuntüchtig eingestuft.

RND/dpa

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