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Bei Geburt im Covid-Koma: Mutter sieht Kind nach drei Monaten zum ersten Mal

  • Am 4. November bekam die Amerikanerin Kelsey Townsend ihr viertes Kind.
  • Doch wegen einer schweren Covid-Erkrankung konnte sie ihr Kind erst jetzt erstmals anlächeln.
  • Ihre Tochter kam per Kaiserschnitt zur Welt, während sie im künstlichen Koma lag.
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New York. Fast drei Monate nach der Geburt ihrer Tochter hat Kelsey Townsend die kleine Lucy zum ersten Mal gesehen. Die 32-Jährige aus dem US-Staat Wisconsin war wegen einer Covid-Erkrankung im künstlichen Tiefschlaf, als sie das Baby am 4. November per Kaiserschnitt zur Welt brachte.

Townsend war kurz zuvor stationär im Krankenhaus aufgenommen worden. Letztlich musste sie 75 Tage lang künstlich beatmet werden und hing an einer Lungenmaschine. Am 27. Januar wurde sie dann endlich entlassen und konnte Lucy in die Arme schließen, wie sie der Nachrichtenagentur AP schilderte. „Hallo. Ich liebe dich. Ich liebe dich so sehr. Ich habe dich vermisst“, waren die ersten Worte, die sie ihrem vierten Kind sagte.

Lucy habe sie sofort angelächelt, als ob sie genau gewusst hätte, wer sie sei, sagte Townsend.

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Langer Krankheitsverlauf: Townsend Mitte Januar von Transplantationsliste genommen

Die Sauerstoffsättigung im Blut der Mutter war bei ihrer Ankunft so gering, dass sich die Ärzte Sorgen um die Gesundheit des Fötus gemacht hatten. Es sei entschieden worden, so schnell wie möglich zu entbinden, schrieb der behandelnde Arzt Thomas Littlefield in einer E-Mail am Mittwoch.

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Quälend lange dauerte dann die Krankheit der Mutter. Noch Ende Dezember gingen die Ärzte davon aus, dass sie Transplantate für beide Lungenflügel brauchen würde, doch dann ging es ihr schrittweise immer besser. Ab Mitte Januar musste sie nicht mehr beatmet werden und wurde von der Warteliste für Organempfänger genommen.

Es sei eine Achterbahnfahrt der Gefühle gewesen, beschrieb Ehemann Derek Townsend die vergangenen Wochen und Monate. Er selbst hatte sich zwar auch infiziert, ihm ging es aber schnell wieder bessern und er konnte für die vier Kinder sorgen. „Es gab viele Momente, in denen wir dachten, wir würden sie verlieren“, sagte er.

RND/AP

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