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Prinz Philip wird am 17. April beerdigt – Prinz Harry soll aus den USA anreisen

  • Die Trauerfeier für den verstorbenen Prinz Philip soll am kommenden Samstag stattfinden.
  • Nach einem Gottesdienst wird der Mann von Queen Elizabeth II. im königlichen Gewölbe der Kapelle beigesetzt.
  • Auch Enkel Prinz Harry soll aus den USA anreisen.
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London/Windsor. Die britische Königsfamilie bereitet sich nach dem Tod von Prinz Philip auf die Trauerfeierlichkeiten vor. Am Samstag wurden Einzelheiten zu der Beisetzung des am Vortag im Alter von 99 Jahren gestorbenen Manns von Queen Elizabeth II. (94) bekannt. Der Herzog wird laut BBC am Samstag, dem 17. April, um 15 Uhr beerdigt.

Die Zeremonie wird wegen der Corona-Pandemie stark reduziert sein. Beispielsweise soll es keine Prozessionen in der Öffentlichkeit geben. Die Trauerfeier werde aber live im Fernsehen übertragen, so der Sprecher weiter. Der Gottesdienst in der St.-Georgs-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor soll demnach um 16 Uhr (MESZ) mit einer landesweiten Schweigeminute beginnen. Mitglieder der königlichen Familie werden hinter dem Sarg hergehen, und die Königin wird separat zur Kapelle kommen, berichtet die BBC. Nach einem Gottesdienst wird der Leichnam im königlichen Gewölbe der Kapelle beigesetzt.

Ob Meghan mitkommt, ist noch unklar

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Nach Angaben von BBC News, wird auch Prinz Harry aus den USA anreisen, um sich anderen Mitgliedern der königlichen Familie bei der Zeremonie anzuschließen. Ob ihn dabei seine Frau Meghan begleitet, ist unklar.

Unterdessen trafen immer mehr Mitglieder der britischen Königsfamilie auf Schloss Windsor zu Kondolenzbesuchen bei der Queen ein. Sichtlich bewegt sprach die Schwiegertochter der Queen, Gräfin Sophie, am Samstag über die Reaktion der Königin auf den Tod ihres Mannes. „Die Queen war beeindruckend“, sagte die 56-Jährige mit Tränen in den Augen zu Reportern, als sie und ihr Mann, Prinz Edward (57), Schloss Windsor wieder verließen.

Edward ist der jüngste Sohn der Queen und Prinz Philips. Erwartet wird, dass er den Titel Herzog von Edinburgh von seinem Vater übertragen bekommt. Sein älterer Bruder, Thronfolger Prinz Charles (72), war einem BBC-Bericht zufolge bereits am Freitag zu seiner Mutter nach Windsor geeilt, die sich in einer Mitteilung „zutiefst betrübt“ über den Tod ihres „geliebten Mannes“ gezeigt hatte.

41 Salutschüsse für Prinz Philip

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Die Streitkräfte erwiesen dem ehemaligen Marineoffizier Philip am Samstag mit 41 Salutschüssen die letzte Ehre. Kanonendonner war zur Mittagszeit in allen Landesteilen des Vereinigten Königreichs sowie in Gibraltar zu hören. Unter anderem am Tower in London, in Edinburgh, Cardiff und Belfast. Auch mehrere Kriegsschiffe auf hoher See feuerten Kanonenschüsse ab. Auf vielen Anzeigetafeln, unter anderem am Londoner Piccadilly Circus, wurden Porträts Philips gezeigt. Im ganzen Land wehten die Fahnen auf halbmast.

Trotz Bitten des Palasts, davon abzusehen, legten am Samstag viele Menschen Blumen an den Schlössern in London, Windsor und andernorts ab. Ein Sprecher der Schlossparkverwaltung in Windsor sagte der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge, die Blumen würden auf „respektvolle“ Weise entfernt und an einen Ort im Inneren des Palastgeländes gebracht.

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Wegen der Corona-Pandemie hatten der Palast und die Regierung am Freitag die Menschen dazu aufgerufen, sich nicht außerhalb der Residenzen zu versammeln. Statt Blumen niederzulegen, sollten die Menschen an wohltätige Organisationen spenden, so der Aufruf. Eine Todesanzeige, die traditionell beim Ableben wichtiger Royals am Zaun des Buckingham-Palasts befestigt wird, wurde am Freitag nach kurzer Zeit wieder entfernt, um Trauernde nicht anzulocken.

dpa/hma/RND

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