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Bedrohter Polizist in Oppenau: “Jederzeit damit gerechnet, dass ich in dieser Hütte sterben könnte”

  • In Oppenau ist der 31-jährige Yves Rausch immer noch auf der Flucht.
  • Der Flüchtige bedrohte einen Beamten mit einer scharfen Schusswaffe.
  • Auf der Pressekonferenz am Dienstag erklärt Oberstaatsanwalt Herwig Schäfer, was der in der Hütte bedrohte Polizist nach der Tat erzählt hat.
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Oppenau. Bei ihrem Einsatz gegen den bewaffneten 31-Jährigen in Oppenau im Schwarzwald haben die Polizeibeamten nach den Worten von Polizeipräsident Reinhard Renter “alles richtig gemacht”. “Das höchste Gut ist unser Leben”, sagte Renter am Dienstag auf der Pressekonferenz in Oppenau.

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Yves R. weiter auf der Flucht
2:18 min
Der sich auf der Flucht befindende Yves R. hat bei Oppenau im Schwarzwald kürzlich Polizeibeamte bedroht und konnte danach fliehen.  © Reuters

Yves Rausch bedrohte nach Angaben von Oberstaatsanwalt Herwig Schäfer einen der vier Beamten aus nächster Nähe mit einer scharfen Schusswaffe. In der Vernehmung nach der Tat sagte der Polizist: “Die Situation war für mich sehr bedrohlich. Er hat ja die Waffe direkt auf mich gerichtet. Ich habe jederzeit damit gerechnet, dass er schießen könnte und ich in dieser Hütte sterben könnte”, zitiert Schäfer den Beamten.

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Schwarzwald: Dienstwaffenräuber weiter auf der Flucht
1:06 min
Mit einem Großaufgebot hat die Polizei die Suche nach dem 31-Jährigen fortgesetzt.  © dpa

“Er war sehr gefasst”

Er sei kein Polizist, der auf die Tränendrüse drücken wollte. “Er war sehr gefasst, sehr beherrscht und sehr klar in seinen Aussagen”, erzählt der Oberstaatsanwalt. Die Waffe allein sei Drohung genug gewesen. Nur durch das besonnene Verhalten der Polizisten habe es keine Verletzten gegeben.

Polizei rechnet mit langer Suche

Die Polizei geht von einer längeren Suche nach dem 31-Jährigen aus. “Wir werden nicht nachlassen”, sagte der Polizeipräsident Reinhard Renter. “Wir haben einen langen Atem.” Am Dienstag seien rund 200 Polizisten im Einsatz.

RND/dpa/nis

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