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Schulbus mit 36 Kindern kippt in Graben auf Seite

Ein Schulbus mit eingeschlagenem Fenster lehnt an der Seite eines Straßengrabens in der Nähe von Rötz (Landkreis Cham).

Rötz. Ein Schulbus mit 36 Kindern ist am Freitagmorgen bei Rötz (Bayern) von der schneeglatten Straße in einen Graben gerutscht. „Glücklicherweise blieben alle Unfallbeteiligten unverletzt“, sagte ein Polizeisprecher. Die sieben bis 14 Jahre alten Schüler und der Busfahrer hätten ein Seitenfenster mit dem Nothammer einschlagen müssen und seien aus dem Bus gekraxelt. Die Türen waren blockiert, da der Bus im 45-Grad-Winkel gegen die Seite des Grabens gelehnt zum Liegen gekommen war - an einer Wiese.

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Der 58 Jahre alte Busfahrer sei mit nicht angepasster Geschwindigkeit auf der engen, schneebedeckten Straße unterwegs gewesen, sagte der Polizeisprecher. Als ihm eine 20-Jährige mit ihrem Auto entgegengekommen sei, habe er den Bus nach rechts in den Straßengraben gelenkt, um eine Frontalkollision zu vermeiden. Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr rückten an, auch Notfallseelsorger und ein Rettungshubschrauber wurden angefordert.

Wirtsleute öffneten nach dem Unfall extra ihr Gasthaus in der Nähe und versorgten Kinder und Rettungskräfte kostenlos mit Tee und Kaffee. Die Schüler wurden dort abschließend untersucht und ihren Eltern übergeben. In die Schule ging es laut dem Polizeisprecher an dem Vormittag nicht mehr.

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RND/dpa

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