Polizei stoppt Transporter mit 400 Kilo Gammelfleisch

  • Schon der zum Kühllaster umfunktionierte Transporter kommt den Grenzpolizisten merkwürdig vor.
  • An Bord des Wagen finden die Beamten dann 400 Kilo Gammelfleisch.
  • Der Fahrer versucht sich noch herauszureden, ohne Erfolg.
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Gattendorf. Die Grenzpolizei hat in Gattendorf (Landkreis Hof in Bayern) einen Kleintransporter mit 400 Kilogramm Gammelfleisch gestoppt. Beamte hatten den zu einem Kühllaster umfunktionierten Wagen auf einem Parkplatz der Autobahn 93 kontrolliert. Dabei hätten sie das Fleisch gefunden, das bereits angetaut gewesen sei, sagte ein Sprecher des Hauptzollamtes Regensburg. Die Polizei hatte den Fall zwischenzeitlich wegen des Verdachts auf zollrechtliche Vergehen an den Zoll weitergegeben.

Der Fahrer habe angegeben, das Fleisch sei für private Zwecke. Frachtpapiere hätten aber schnell erwiesen, dass die Ware für eine gewerbliche Verwendung vorgesehen gewesen sei, sagte der Zollsprecher. Wofür genau, konnte er zunächst nicht sagen. Eine hinzugezogene Kontrolleurin der Lebensmittelüberwachung habe eine umgehende Vernichtung angeordnet, sagte er. Der Fahrer sei aus Südosteuropa nach Deutschland unterwegs gewesen.

Ähnlicher Fall vor wenigen Wochen

Erst vor wenigen Wochen hatten Zollbeamte auf der Autobahn 9 einen ähnlichen Transporter mit 550 Kilogramm Gammelfleisch gestoppt.

RND/dpa

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