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Messerattacke im ICE von Regensburg nach Nürnberg: Mehrere Verletzte – Polizei nimmt eine Person fest

Eine männliche Person geht am Bahnhof zwischen einer Rettungskraft und einer Polizeibeamtin. In einem ICE zwischen Regensburg und Nürnberg hat es eine Messerattacke gegeben.

Im ICE von Regens­burg nach Nürn­berg hat es am Samstag­­morgen eine Messer­­attacke gegeben. Mehrere Fahr­gäste wurden verletzt, wie ein Sprecher des Polizei­­präsidiums der Ober­pfalz gegenüber dem Redak­tions­Netz­werk Deutsch­land (RND) mitteilte. Aus Sicher­heits­kreisen hieß es, der Angreifer habe mit dem Messer drei Menschen verletzt. Zwei von ihnen erlitten demnach schwere Verlet­zungen. Das Bayerische Rote Kreuz erklärte, es habe „drei Schwerverletzte vor Ort versorgt und in Kliniken transportiert“. Dies bestätigte später auch die Polizei. Die drei Opfer stammen aus dem Raum Regensburg und dem Raum Passau.

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Etwa 200 bis 300 aus dem Zug evakuierte Fahrgäste wurden zunächst in einem Saal in der Nähe des Bahnhofs Seubersdorf im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz betreut. 110 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes waren vor Ort, auch Kriseninterventionsteams zur Betreuung geschockter Menschen.

Gegen 9 Uhr am Samstag­­morgen gingen nach Polizei­­angaben mehrere Not­rufe ein. Die Polizei sei mit einem Groß­­aufgebot im Land­kreis Neu­markt im Einsatz, es bestehe aber keine akute Gefahr mehr, hieß es.

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Messer­attacke im ICE: Polizei nimmt eine Person fest

Es handelt sich um einen 27-jährigen Tatverdächtigen, der im Zug Fahr­gäste angegriffen haben soll. Er wurde fest­genommen, so die Polizei.

Die Strecke zwischen Nürn­berg und Regens­burg war den Tag über gesperrt, abends wurde der Bahnverkehr auf der Strecke dann wieder aufgenommen. Züge des Fern­verkehrs warteten zuvor an Bahn­höfen oder wurden umge­leitet, so die Meldung der Bahn.

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Seehofer dankt Zugpersonal und Einsatzkräften

Bundes­innen­minister Horst Seehofer hat nach dem Messer­angriff sein Entsetzen ausge­drückt und alle zur Besonnen­heit aufgerufen. „Die grau­same Messer­attacke im ICE ist furcht­bar“, zitierte ihn Minis­teriums­sprecher Steve Alter am Sams­tag im Kurz­nach­richten­dienst Twitter. Seehofer hoffe, dass die Verletzten und diejenigen, die diese Tat miterleben mussten, schnell und voll­ständig gesund werden.

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Seehofer, der bis zur Bildung einer neuen Regie­rung geschäfts­führend im Amt ist, dankte demnach den Einsatz­kräften der Polizei und dem Zug­personal „für ihren mutigen Einsatz“. Der CSU-Politiker sagte, die Hinter­gründe der grau­samen Tat seien noch unklar und müssten aufge­klärt werden. „Erst dann ist eine Bewer­­tung möglich.“

RND/scs mit dpa

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