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Barbetreiber bekommt Bombendrohung wegen 2G-Regel: Kritik an Entscheidung des Senats

  • Ein Hamburger Barbesitzer bekommt Hassbotschaften und nun sogar eine Bombendrohung, weil er sich für die 2G-Regel entschieden hat.
  • Er arbeite nun mit einer Sicherheitsfirma zusammen, berichtet er. Außerdem hat er Strafanzeige erstattet.
  • Der Gastronom kritisiert: „Der Hamburger Senat hat mit seiner Entscheidung, 2G oder 3G den Wirten zu überlassen, nicht verantwortlich gehandelt.“
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Hamburg. Nach einer Bombendrohung wegen der 2G-Coronaregel hat der Hamburger Barbesitzer Stephan Fehrenbach den Senat kritisiert. „Der Hamburger Senat hat mit seiner Entscheidung, 2G oder 3G den Wirten zu überlassen, nicht verantwortlich gehandelt“, schrieb der Gastronom auf Facebook. Eine einheitliche Regelung wäre besser. „Die letzten 1,5 Jahre waren beschwerlich genug. Wir haben genug mitgemacht. Ich erwarte, dass sich der Hamburger Senat hinter uns stellt. Dass er uns schützt.“

Seit dem 28. August können Veranstalter und Wirte in Hamburg selbst entscheiden, ob sie nur Geimpfte und Genesene (also 2G) einlassen, oder ob sie weiter das 3G-Modell nutzen wollen - also auch aktuelle Tests akzeptieren. Bei der 2G-Regel entfallen zahlreiche Einschränkungen.

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Bar „Laundrette“ setzte als eine der ersten 2G um

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Seitdem er in seiner Bar „Laundrette“ in Hamburg-Ottensen als einer der ersten Wirte 2G umgesetzt habe, habe er viele Hassbotschaften bekommen, so Fehrenbach. Damit könne er umgehen. Nicht umgehen könne er jedoch mit der Bombendrohung, die er am Donnerstag bekommen habe. „Das ist kein Witz mehr und das geht zu weit. Ich nehme diese Drohung ernst“, schrieb Fehrenbach. Er arbeite nun mit einer Sicherheitsfirma zusammen, die die Taschen seiner Gäste kontrolliere.

Die Polizei bestätigte, dass Strafanzeige erstattet wurde. Das Landeskriminalamt habe die Ermittlungen übernommen. Zuerst hatte die „Mopo“ berichtet.

RND/dpa

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