Bandenkrieg in Mexiko: Fünf Tote nach bewaffnetem Angriff

  • Bei einem bewaffneten Angriff in Mexiko-Stadt sind fünf Menschen ums Leben gekommen.
  • Bei einem der Opfer soll es sich um ein bekanntes Kartellmitglied handeln.
  • Immer wieder steht Mexiko im Fokus von Gewalttaten.
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Mexiko-Stadt. Bei einem bewaffneten Angriff in Mexiko-Stadt sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Dies ging aus einer Mitteilung des Sicherheitssekretariats der mexikanischen Hauptstadt am Samstag hervor, wonach die Generalstaatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt eine Untersuchung eingeleitet hat. Mexikanischen Medienberichten zufolge handelt es sich bei einem der Opfer vermutlich um Roberto Erasmo „N“ alias „El Robert“, ein mutmaßliches Mitglied des lokalen Kartells „Unión Tepito“.

Tod noch vor Ort

Der Angriff ereignete sich laut der Mitteilung des Sicherheitssekretariats im Hauptstadt-Distrikt Miguel Hidalgo. Erste Berichte deuteten darauf hin, dass die herbeigerufene Polizei ärztliche Hilfe anforderte. Drei der fünf Männer, auf die geschossen worden war, starben noch vor Ort, während zwei weitere - Medien zufolge „El Robert“ und vermutlich sein Cousin - ihren Verletzungen später im Krankenhaus erlagen.

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Mexiko-Stadt hat rund neun Millionen Einwohner. Der Großraum ist mit etwa 22 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Nordamerikas. Wie ganz Mexiko leidet die Hauptstadt unter hohen Gewaltraten. In dem Land mit 130 Millionen Einwohnern wurden im Jahr 2019 fast 100 Mordopfer pro Tag registriert.

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Kartelle und Banden

Die Gewalt geht zu einem großen Teil auf das Konto von Kartellen und Banden, die in Drogenhandel, Entführungen und Erpressung verwickelt sind und sich Verteilungskämpfe liefern oder Racheakte verüben. Oft haben die Gangster Verbindungen zu örtlichen Sicherheitskräften.

RND/dpa

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