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Bademeister aus Düsseldorfer Rheinbad: “Man droht, mich zu töten”

  • Nach den Tumulten im Düsseldorfer Rheinbad erzählt ein Bademeister aus seinem Alltag.
  • Wladimir Chetverik sagt, er werde mit dem Tod bedroht.
  • Nur 50 Bürger waren zu der Veranstaltung gekommen.
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Düsseldorf. Der vom Integrationsministerium angebotene „Werte-Dialog“ nach den vorzeitigen Räumungen im Düsseldorfer Rheinbad ist von den Bürgern kaum angenommen worden. Zu der Veranstaltung in der weit vom Stadtzentrum entfernten Düsseldorfer Arena neben dem Freibad fanden sich am Donnerstagabend nur rund 50 Bürger ein.

Das Rheinbad war in den vergangenen Wochen mehrfach nach Störungen vorzeitig geschlossen worden. Über das Ausmaß der bundesweit beachteten Vorfälle, die Beteiligung jugendlicher Migranten und die Notwendigkeit der rigorosen Maßnahmen wird seitdem gestritten.

NRW-Integrationsminister Joachim Stamp (FDP) und Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) mahnten Dialog, gegenseitigen Respekt und Toleranz an. „Ich kann tolerieren, wenn sich jemand einen Tick anders benimmt im Freibad als ich“, sagte Geisel.

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"Es wird mit Vergewaltigung der Mutter gedroht"

Der Oberbürgermeister kritisierte erneut, dass das Bad Ende Juli voreilig geschlossen worden sei. Die Bilder der Überwachungskameras, die unverständlicherweise von der Bädergesellschaft gelöscht worden seien, könnten das nicht erklären. „Gefährlich wurde es erst, nachdem das Bad geschlossen wurde. Da gab es anarchische Szenen.“

Der Bademeister des Rheinbads, Wladimir Chetverik, berichtete von Verrohungen aus seinem Arbeitsalltag: „Man erlebt oft Beleidigungen. Es wird mit der Vergewaltigung der Mutter gedroht.“ Er habe auch schon hören müssen: „Ich töte Dich“ oder „Ich zünde Dich an.“ Er sei auch schon körperlich angegriffen worden. Bedrohlich seien die großen Gruppen im Rheinbad, die schwer zu kontrollieren seien.

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