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Tragisches Unglück

Dreijähriger stirbt nach Badeunfall bei Leipzig

Zwei DLRG-Rettungsschwimmerinnen beobachten von ihrem Hochsitz aus Badende. (Symbolbild)

Zwei DLRG-Rettungsschwimmerinnen beobachten von ihrem Hochsitz aus Badende. (Symbolbild)

Bad Düben. Ein dreijähriges Kind ist elf Tage nach einem Badeunfall im Natursportbad Bad Düben bei Leipzig gestorben. Der Junge war am 4. August in das Schwimmbecken gefallen und hatte minutenlang unter Wasser gelegen, ehe er geborgen wurde, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Dreijährige wurde wiederbelebt und in ein Krankenhaus gebracht. Am Montag sei der Junge dann gestorben. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls, vor allem Ersthelfer, die das Kind vor dem Eintreffen der Rettungskräfte versorgt hatten.

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Zahl der Ertrunkenen in Deutschland gestiegen

Die Zahl der Ertrunkenen ist in Deutschland insgesamt angestiegen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) teilte mit, dass in den ersten sieben Monaten des Jahres mindestens 199 Menschen ertrunken seien. Das sind 15 Tote mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Mehrzahl der Unfälle ist im Binnenland, insbesondere in unbewachten Gewässern.

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So kommt es am Badesee zu tödlichen Unfällen – und so helfen Sie im Ernstfall

Beim Baden in unbewachten Gewässern kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Eine bestimmte Gruppe ist dabei besonders gefährdet.

Warum verunglücken mehr Menschen im Wasser?

Mögliche Gründe seien abnehmender Respekt vor den Gewässern und das immer weniger Menschen Schwimmabzeichen machen. Ein weiteres Problem sei der Mangel an Rettungsschwimmern und die Corona-Pandemie - zwei Jahre lang durfte kein Schwimmunterricht stattfinden. Die Statistiken der DLRG zeigen auch, dass drei Viertel aller Ertrunkenen männlich sind – Selbstüberschätzung und Übermut könnten im Wasser fatal enden.

RND/dpa

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