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Babyelefant aus Leipzig: Das Jungtier starb an einem aggressiven Elefantenvirus

  • Der Babyelefant Kiran starb mit nur eineinhalb Jahren im Leipziger Zoo.
  • Nun ist die Todesursache geklärt: Ein aggressives Elefanten-Herpes-Virus führte zum Organversagen.
  • Von den anderen Elefanten der Herde hat sich keiner mit dem Virus infiziert.
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Am 18. Juni fanden Pfleger des Leipziger Zoos den Babyelefanten Kiran leblos in seinem Stall. Nun ist die Todesursache geklärt. Der 17 Monate alte Bulle starb an dem aggressiven Elefanten-Herpes-Virus EEHV1 (Endotheliotropes Elefanten Herpesvirus), wie die „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) berichtet. Von den anderen Elefanten der Herde hat sich demnach keiner mit dem Virus infiziert.

Leipziger Zoo: Krankheit kaum nachweisbar

Häufig tragen Dickhäuter das Elefanten-Herpes-Virus in sich, erkranken aber nicht selbst, wie die Zeitung unter Berufung auf den Zoo berichtet. Außerdem sei das Virus trotz regelmäßiger Blutuntersuchungen kaum nachweisbar. Es sei meist unmöglich, die Krankheit richtig zu erkennen und zu behandeln.

Der Zoo kann demnach bisher nicht nachvollziehen, was zu dem Ausbruch des Herpes-Virus bei Kiran führte.

RND/lka

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