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Baby in Müllcontainer abgelegt: Verspätung der Müllabfuhr rettet ihm das Leben

  • In Griechenland wurde ein Neugeborenes in einem Müllcontainer ausgesetzt.
  • Das Baby befand sich in einem 15 Meter tiefen Müllschacht.
  • Eine Anwohnerin konnte das Baby retten – dank eines Zufalls.
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Kalamatas. In Griechenland hat die Verspätung der Müllabfuhr einen Säugling vor dem Tod bewahrt. Das Baby wurde in einer Papiertüte in einen Müllcontainer geworfen – eine Frau fand das Kind rechtzeitig und alarmierte die Polizei.

„Das Baby hatte Glück im Unglück“, sagte Kalamatas Bürgermeister Thanassis Vassilopoulos dem Fernsehsender Alpha TV, wie das griechische Nachrichtenportal Newsit berichtete. Das Müllauto habe an dem Tag, an dem das Baby in den knapp 15 Meter tiefen Müllschacht geworfen wurde, eine Panne gehabt.

Baby befand sich in gefährlicher Lage

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Eine Frau wollte ihren eigenen Müll in dem Container entsorgen, als sie das Baby in einer Papiertüte weinen hörte, so Newsit weiter. Das Baby sei schließlich aus dem Müllschacht befreit und in ein Krankenhaus gebracht worden. Es werde sich vermutlich vollständig erholen, sagte ein Sprecher des Krankenhauses dem Nachrichtendienst. Es handele sich bei dem Baby um einen wenige Tage alten Jungen. Laut Newsit machte Bürgermeister Vassilopoulos in einem Interview mit Alpha TV deutlich, dass sich das Kind in einer sehr gefährlichen Lage befand: „Die Müllautos nehmen den Müll nicht nur mit, sie pressen ihn.“

Die örtliche Polizei teilte kurz nach dem Vorfall mit, dass im Zusammenhang mit dem Baby eine junge Frau festgenommen wurde, so der örtliche Nachrichtendienst. Warum sie das Baby in den Müllschacht warf, ist noch nicht bekannt.

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RND/al

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