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  • Babelsberg: Keanu Reeves und „Matrix“-Filmcrew feiern Party - oder waren es Dreharbeiten?

Nur Dreharbeiten? „Matrix“-Team um Keanu Reeves feiert Party in Potsdam

  • Im Potsdamer Stadtteil Babelsberg werden auch während der Corona-Pandemie vereinzelt Filme produziert.
  • So liefen auch die Dreharbeiten mit Keanu Reeves zu „Matrix 4“ in den deutschen Filmstudios.
  • Am Mittwochabend soll es allerdings eine große Party gegeben haben – das Filmteam behauptet, das habe zu den Dreharbeiten gehört.
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Babelsberg. Haben Keanu Reeves und sein Team von „Matrix 4“ zum Abschluss der Dreharbeiten eine Party gefeiert? Das berichtet zumindest die „Bild“-Zeitung. Belegen soll das Fotos und Videos, die tanzende und feiernde Menschen zeigen. Laut dem Bericht sollen mehr als 200 Menschen bei der Party in den Babelsberger Filmstudios gewesen sein. Wegen der aktuellen Corona-Lage wäre dies allerdings verboten gewesen.

Laut „Bild“ sollen auch Schauspieler Keanu Reeves, seine Lebensgefährtin Alexandra Grant und Regisseurin Lana Wachowski dabei gewesen sein. Die Maskenpflicht sei dabei nicht immer eingehalten worden, wie Fotos und Videos belegen. Laut Augenzeugen soll es zuvor aber einen Corona-Schnelltest gegeben haben.

„Teil der Dreharbeiten“

Wie die „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ) am Freitagmorgen erfuhr, war keine Veranstaltung in den Räumlichkeiten angemeldet, erklärte eine Rathaussprecherin der Zeitung. Veranstaltungen dieser Größenordnung seien derzeit generell verboten. Die Sprecherin erklärte der „MAZ“: „Das Studio sagt, dass das Teil der Dreharbeiten war, das muss man differenzieren. Wir werden das und die veröffentlichten Fotos zum Anlass nehmen, um eine Anhörung durchzuführen. Dabei soll geklärt werden, unter welchen Umständen das stattgefunden hat. Dann wird entschieden, welche Konsequenzen sich daraus ergeben.“

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Bis auf diesen Zwischenfall hätten die Dreharbeiten in engem Kontakt zwischen Gesundheitsamt und Filmstudios stattgefunden. Rund 800 Corona-Tests seien pro Woche genommen worden, erklärt die Rathaussprecherin. Das Studio Babelsberg äußerte sich auf Nachfrage der „MAZ“ am Freitagmorgen nicht.

RND/nis

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