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Autofahrer fährt durch Rettungsgasse - und zeigt sich hinterher selbst an

  • In Hessen fährt ein Autofahrer durch eine Rettungsgasse.
  • In einem Brief zeigt er sich bei der Polizei selbst an und erklärt sich bereit, ein Bußgeld zu bezahlen.
  • Er habe die Rettungsgasse einfach zu spät bemerkt, schreibt er.
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In Hessen hat sich ein Autofahrer bei der Polizei selbst angezeigt: Der Mann war auf der Autobahn 5 durch eine Rettungsgasse gefahren. Allerdings sei dies nicht mit Absicht geschehen, wie er in einem Brief an die Beamten schreibt. Er habe die von anderen Verkehrsteilnehmern bereits gebildete Gasse zu spät bemerkt.

Er habe die Situation nicht richtig erkannt und sei etwa zehn Meter durch die Rettungsgasse gefahren, bevor er auf sein Missgeschick aufmerksam geworden sei. Erst nach einigen weiteren Metern sei es ihm gelungen, sich wieder seitlich einzuordnen und die Rettungsgasse freizumachen.

Andere Verkehrsteilnehmer möglicherweise verärgert

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Neben seiner Selbstanzeige schrieb der Mann auch, dass er bereit sei, für sein Fehlverhalten ein Bußgeld zu bezahlen. Zwar habe er keine Einsatzfahrzeuge behindert, er könne sich aber denken, dass sich andere Verkehrsteilnehmer über sein Verhalten geärgert hätten.

Die Polizei zeigte sich erfreut über den Brief und bescheinigte dem Fahrer ein „selbstreflektiertes Verhalten“. Den Brief leiten die Beamten nun an die Bußgeldstelle weiter – ihr alleine obliege die Entscheidung über ein mögliches Bußgeld, hieß es im Polizeibericht.

RND/mat