Auto rast in Marbella in Fußgängerzone - Zehn Verletzte

  • Im südspanischen Marbella sind zehn Menschen verletzt worden, nachdem ein Auto in einer Fußgängerzone gerast ist.
  • Der Fahrer, ein 30-jähriger Spanier, wurde verhaftet.
  • Die Behörden schlossen ein terroristisches Motiv aus.
Anzeige
Anzeige

Madrid. Ein Auto ist am Montag im südspanischen Marbella in eine Fußgängerzone voller Cafés und Restaurants gerast. Zehn Menschen seien dabei verletzt worden, einige schwer, teilte die Polizei mit. Der Fahrer, ein 30-jähriger Spanier, wurde verhaftet. Die Behörden schlossen ein terroristisches Motiv aus.

Im Internet kursierten Videos von dem Vorfall auf einer der Hauptstraßen des Ferienorts an der Küste: zu sehen sind Krankenwagen und Polizisten, während Kellner aufräumen oder auf dem Boden liegenden Menschen helfen. Acht Verletzte wurden in ein Krankenhaus in Marbella gebracht; zwei in eine größere Klinik in der Provinzhauptstadt Málaga.

Der Vorfall habe sich um die Nachmittagszeit zugetragen, als in der Gegend viele Gäste ihre Mahlzeiten eingenommen hätten, sagte Raúl Morote, dessen Familie etliche Lokale auf der Straße besitzt. „Das Auto fuhr im Zickzack und fegte alles weg“, sagte er im Gespräch der Nachrichtenagentur AP. Rund ein Dutzend Menschen seien vor Ort von Einsatzkräften unterstützt worden, viele hätten blutverschmierte Beine gehabt.

RND/AP

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen