Auto fährt gegen russische Botschaft in Minsk - Umstände unklar

  • In Minsk hat ein Auto ein Tor der russischen Botschaft gerammt.
  • Der 35-jährige Fahrer kletterte über einen Zaun und wurde festgenommen.
  • Unklar ist, ob die Tat im Zusammenhang mit Russlands Unterstützung für den Machthaber Lukaschenko steht.
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Minsk. In der belarussischen Hauptstadt Minsk ist ein Auto gegen ein Tor der russischen Botschaft gefahren. Das teilten die Behörden am Samstagabend mit. Die Hintergründe waren zunächst unklar.

Mann rammt Tor und klettert über Zaun

Die Ermittler veröffentlichten ein Video einer Überwachungskamera, das zeigt, wie ein weißes Auto mit hoher Geschwindigkeit gegen das erste von zwei Toren prallt, das dabei geöffnet wurde. Daraufhin steigt ein Mann aus und klettert über den zweiten Zaun.

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Der 35-Jährige sei festgenommen worden, teilten die Behörden weiter mit. Er soll Drogen genommen haben. Die genauen Umstände sollten nun untersucht werden. Ob der Zwischenfall mit der politischen Lage in der ehemaligen Sowjetrepublik in Zusammenhang steht, war zunächst unklar. Russland stützt den international weitgehend isolierten Machthaber Alexander Lukaschenko.

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Die EU hatte wegen anhaltender Unterdrückung der Opposition erst am Freitag neue Wirtschaftssanktionen in Kraft gesetzt. Nach der weithin als gefälscht geltenden Präsidentenwahl im August gab es Massenproteste gegen Lukaschenko. Der 66-Jährige regiert bereits seit mehr als einem Vierteljahrhundert.

RND/dpa

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