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Flugzeugabsturz im Iran: Auswärtiges Amt geht nicht von deutschen Opfern aus

  • Inmitten der militärischen Eskalation des Konflikts zwischen USA und Iran stürzt nahe Teheran ein Passagierflugzeug ab.
  • Am Nachmittag scheint eine Sache klar zu sein.
  • Unter den mehr als 170 Todesopfern waren keine deutschen Staatsangehörigen.
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Teheran/Berlin. Die Bundesregierung geht nicht davon aus, dass bei dem Flugzeugabsturz nahe Teheran Deutsche ums Leben gekommen sind. „Wir haben derzeit keine Erkenntnisse, nach denen sich deutsche Staatsangehörige unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Iran befinden“, hieß es am Mittwochnachmittag aus dem Auswärtigen Amt. Bei dem Absturz des ukrainischen Passagierjets waren bisherigen Erkenntnissen zufolge insgesamt mehr als 170 Menschen gestorben.

Laut ukrainischen Angaben saßen insgesamt 176 Menschen in der Boeing 737. Nach Angaben des Außenministeriums in Kiew stammten die Opfer aus sieben verschiedenen Ländern - überwiegend Iraner und Kanadier. Die Behörden in der Ukraine kündigten an, die Passagierliste zu veröffentlichen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin waren auch drei Menschen an Bord, die in Deutschland als Schutzsuchende registriert waren. Viele Afghanen, die als Flüchtlinge in Deutschland leben, haben Angehörige im Iran.

Regierung setzt auf Aufklärung der Ursachen

Russischen Medien zufolge war die Maschine von Ukraine International Airlines auf dem Weg von Teheran nach Kiew und stürzte kurz nach dem Abflug ab. Die iranische Luftfahrtbehörde führte den Crash auf einen technischen Defekt zurück, wie der iranische Nachrichtensender Chabar unter Berufung auf einen Sprecher der Behörde berichtete. Wie diese so kurz nach dem Absturz am Mittwochmorgen zu dem Schluss eines Technikfehlers als Ursache kam, blieb zunächst offen.

Die Bundesregierung setzt unterdessen auf eine Aufklärung der Ursachen für den Flugzeugabsturz im Iran. Eigene Erkenntnisse dazu habe man aktuell nicht, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. Spekulationen darüber verböten sich. Nötig sei eine genaue Untersuchung durch die iranischen Stellen, diese sei nun abzuwarten. Die Bundesregierung gehe davon aus, dass auch der Iran größtes Interesse daran habe, die Ursache so rasch wie möglich und vollumfänglich zu ermitteln.

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RND/dpa

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