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Australische Tier-Helfer erleben große Spendenbereitschaft - und haben eine Bitte

  • Australische Helfer erleben angesichts der Buschbrände eine überwältigende Welle der Hilfsbereitschaft.
  • Die Organisationen werden teils mit Spenden überhäuft.
  • Einige wenden sich jetzt mit einer Bitte an die Öffentlichkeit: Sie brauchen keine Stoffbeutel für verwaiste Kängurubabys mehr.
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Canberra. Australische Hilfsorganisationen werden angesichts der Buschbrände mit Spenden überhäuft. Jetzt appellieren einige von ihnen: Bitte keine Stoffbeutel für verwaiste Kängurubabys mehr schicken, auch selbstgestrickte Handschuhe für verletzte Koalapfoten werden aktuell nicht gebraucht. John Grant von der Tierrettungsorganisation Wires sagte der Deutschen Presse-Agentur, sie seien überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Leute. "Aber wir haben zu viele Koala-Fäustlinge und Kängurubaby-Beutel."

Bei der christlichen Organisation Vinnies, die Menschen in Not hilft, werden keine Sachspenden wie Kleidung oder Essen mehr angenommen. "Die Zeit und das Geld, die es braucht, das alles zu organisieren und zu transportieren, nehmen viele dringend gebrauchte Ressourcen von denen weg, die sofortige Unterstützung benötigen." Am besten sei Geld. Das komme ohne Verzögerung direkt an der Stelle an, wo es am meisten gebraucht werde.

RND/dpa

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