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Zyklon „Seroja“ wütet an Australiens Westküste: „Als wäre eine Bombe eingeschlagen“

  • Der Zyklon „Seroja“ hinterlässt schwere Verwüstungen an Australiens Westküste.
  • Zehntausende Menschen sind ohne Strom.
  • Meldungen über Verletzte gibt es bislang nicht.
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Perth. Der Zyklon „Seroja“ hat an der Westküste Australiens schwere Verwüstungen verursacht. Der tropische Wirbelsturm, der mit Starkregen einherging, habe Häuser zerstört, Bäume entwurzelt und Stromleitungen heruntergerissen, berichtete der Sender 9News am Montag. Verletzt worden sei „wie durch ein Wunder“ niemand.

Am schlimmsten betroffen war der auch bei Touristen beliebte Küstenort Kalbarri knapp 600 Kilometer nördlich von Perth, wo 20 Prozent aller Dächer von heftigen Böen abgedeckt wurden. Ein Lokalreporter berichtete, der Ort sehe aus „als wäre eine Bombe eingeschlagen“. Auch im etwas weiter südlich gelegenen Geraldton waren 20.000 Menschen ohne Strom. Mittlerweile wurde der Zyklon zu einem tropischen Tief herabgestuft.

Vor einer Woche hatte „Seroja“ mehrere Inseln im Osten Indonesiens getroffen. Auf den Inseln Lembata, Adonara und Alor und in der unabhängigen Inselrepublik Osttimor kamen bei Erdrutschen und Sturzfluten fast 200 Menschen ums Leben, viele werden immer noch unter dem Schlamm vermisst.

RND/dpa

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