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Australien will Hunde schützen: Wer nicht Gassi geht, zahlt 3000 Euro Strafe

  • In Australien sollen künftig die Hundehalter zur Kasse gebeten werden, die sich nicht angemessen um ihre Vierbeiner kümmern.
  • So müssen sie ab März nächsten Jahres mit einem Bußgeld in Höhe von umgerechnet knapp 3000 Euro rechnen, wenn sie etwa das tägliche Gassigehen versäumen.
  • Es werden auch die Tierhalter belangt, die ihre Hunde nicht ausreichend füttern.
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Ein neues Gesetz macht es möglich: In Australien sollen künftig die Hundehalter zur Kasse gebeten werden, die sich nicht angemessen um ihre Vierbeiner kümmern. So müssen sie ab März nächsten Jahres mit einem Bußgeld in Höhe von umgerechnet knapp 3000 Euro rechnen, wenn sie etwa das tägliche Gassigehen versäumen und der Hund den ganzen Tag in der Wohnung eingesperrt ist. Es werden auch die Tierhalter belangt, deren Hunde in einem Hinterhof gehalten werden, der ihnen keinen Auslauf gewährt. Mit der Entscheidung will die australische Regierung die Hunde schützen.

Bestrafung für hungernde Hunde

Hunde und auch alle anderen Tiere gelten in Australien jetzt nicht mehr als Gegenstände, sondern als Lebewesen, die Emotionen haben und etwas empfinden können. Das Gesetz sieht dabei ebenso die Bestrafung der Hundehalter vor, die ihre Tiere nicht ausreichend füttern. Die australische „Mail One“ zitierte in dem Zusammenhang den australischen Labour-Politiker Chris Steel mit den Worten: „Wir brauchen Gesetze, die es uns ermöglichen, angemessene und ausgewogene Maßnahmen gegen Menschen zu ergreifen, die das Falsche tun.“

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RND/mha