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Grenzen wieder offen

Australien nach dem Lockdown: Willkommen zurück, Welt!

Ein Mann genießt den Ausblick auf die Weite des Ozeans.

Willkommen zurück: Australien öffnet seine Pforten wieder für internationale Touristen.

Die Szenen, die sich am 21. Februar 2022 an vielen australischen Flughäfen abspielten, waren herzerweichend. Familien fielen sich nach mehr als zwei Jahren Trennung wieder in die Arme, Verlobte küssten sich zum ersten Mal wieder, Freunde kamen zusammen.

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„Welcome back world!“: Mit diesem Schriftzug wurden die ersten Urlauber und Urlauberinnen, die an jenem Montagmorgen in Sydney landeten, bereits aus der Luft begrüßt. Zwei Jahre hatte sich Australien wegen der Pandemie abgeschottet. Die ersten internationalen Reisenden nach mehr als 700 Tagen wieder willkommen zu heißen, war ein historischer Moment. Dementsprechend waren die Australier in Feierlaune: In Sydney begrüßten Koalastofftiere, überdimensionale Kängurufiguren und Drag Queens die ersten Reisenden, in Melbourne wurden australische Delikatessen aufgetischt. Der erste Flug landete um 6.20 Uhr Ortszeit aus Los Angeles kommend am Flughafen von Sydney. Es war einer von mehr als 50 internationalen Flügen, die an diesem Sommertag auf der Südhalbkugel in Australien ankamen.

Vergessen Sie nicht, Ihr Geld mitzubringen, denn Sie werden viele Möglichkeiten finden, es auszugeben.

Der australische Premierminister Scott Morrison

„Das Warten hat ein Ende“, sagte Premierminister Scott Morrison. Mehr als 1,2 Millionen Menschen aus allen Teilen der Erde hätten bereits ein Visum und könnten kommen. „Meine Botschaft an Touristen auf der ganzen Welt lautet: Packen Sie Ihre Koffer, kommen Sie und machen Sie eine der großartigsten Erfahrungen, die Sie sich vorstellen können – die Erfahrung, auf die Sie gewartet haben“, erklärte der Regierungschef an jenem Tag. Gleichzeitig rief er potenzielle Gäste auf: „Vergessen Sie nicht, Ihr Geld mitzubringen, denn Sie werden viele Möglichkeiten finden, es auszugeben.“

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Nach mehr als zwei Jahren coronabedingter Schließung der Grenzen erlaubt auch Neuseeland vom 12. April an ersten Touristen wieder die Einreise. Den Anfang machen Besuchende aus dem großen Nachbarland Australien, wie Premierministerin Jacinda Ardern in der Hauptstadt Wellington ankündigte. Von Mai an dürfen dann auch Reisende aus Deutschland und anderen visabefreiten Ländern wie Großbritannien und den USA in Neuseeland einreisen.

Endlich ein Wiedersehen: Crewmitglieder halten bei der Landung in Melbourne ein Schild hoch: „Wir haben dich vermisst, Melbourne!“

Endlich ein Wiedersehen: Crewmitglieder halten bei der Landung in Melbourne ein Schild hoch: „Wir haben dich vermisst, Melbourne!“

„Wir sind bereit, ein neues Kapitel im Umgang mit der Pandemie aufzuschlagen“, sagte Ardern. Voraussetzung ist, dass Touristen vollständig geimpft sind. Außerdem müssen sie vor dem Abflug negativ auf das Coronavirus getestet worden sein. In Neuseeland müssen sie dann zwei weitere Schnelltests machen. Vermutlich im Oktober sollen die Grenzen für Reisende aus weiteren Ländern geöffnet werden. Neuseeland mit seinen fünf Millionen Einwohnern galt lange als Vorzeigestaat im Kampf gegen das Virus. Es hatte sich im März 2020 weitgehend von der Außenwelt abgeschottet und verfolgte zeitweise eine sogenannte Null-Covid-Strategie.

In Australien freuten sich an dem denkwürdigen Februarmontag viele Urlauber und vor allem die Tourismusanbieter – und es kam zu etlichen emotionalen Momenten. Denn obwohl Australien die internationalen Reisebeschränkungen für Bürger und Menschen mit permanenter Aufenthaltsgenehmigung bereits im November aufgehoben hatte und auch enge Verwandte, internationale Studierende und Rucksackreisende bereits wieder einreisen durften, nutzten viele erst die erneute Lockerung für eine Rückkehr. Die Australierin Sam Brain beispielsweise kam an diesem Tag nach zwei Jahren in London zum ersten Mal wieder nach Sydney und sagte lokalen Medien, es sei einfach „überwältigend“, endlich wieder zu Hause zu sein.

Ein beispielloser Schritt

Für andere brachte die Öffnung bei aller Freude auch schmerzhafte Erinnerungen hoch: „Ich bin nur eine von vielen Australiern im Ausland, die während der Pandemie einen ihnen nahestehenden Menschen verloren haben und nie die Gelegenheit hatten, sich persönlich zu verabschieden“, schrieb beispielsweise die australische Journalistin Kate Guest, die in London arbeitet, in einem Artikel im britischen „Guardian“. Guest hatte ihre Mutter während der Pandemie verloren.

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Die Journalistin ist dabei bei Weitem nicht die einzige: Fast jeder Australier kann mit ähnlichen Geschichten aufwarten. Mal sind es so traurige wie die von Kate Guest, mal sind es Geschichten von freudigen Ereignissen wie der Geburt eines Babys, Hochzeiten oder Geburtstage, die verpasst wurden. Denn in Australien wurden im Rahmen der Pandemiekontrolle nicht nur die Außengrenzen geschlossen: Auch im Land war das Reisen nur eingeschränkt – mit Ausnahmegenehmigungen – möglich.

Diese Reiseverbote trugen dazu bei, dass das Land lange Zeit nur geringe Infektionszahlen und deutlich weniger Tote meldete als andere Länder. Die Beschränkungen führten jedoch auch dazu, dass es selbst für Australier schwierig war, in ihr Land zurückzukehren. Teilweise steckten bis zu 40.000 Staatsbürger im Ausland fest. Die Fluggesellschaften stornierten Flüge regelmäßig und die Preise kletterten steil nach oben. „Es war das erste Mal in der Geschichte, dass es Australiern verboten war, das Land zu verlassen“, hieß es in einem Beitrag des australischen Senders ABC. „Es war ein beispielloser Schritt für ein Land, in dem knapp die Hälfte der Bevölkerung mindestens einen im Ausland geborenen Elternteil hat.“

Einreise unter Bedingungen

Ganz einfach machen es die Australier den Besuchenden aus dem Rest der Welt aber nach wie vor nicht. Die Saga um den serbischen Tennisstar Novak Djokovic war ein Paradebeispiel dafür. Dem ungeimpften Sportler war der Auftritt bei den Australian Open im Januar dieses Jahres verwehrt worden. Inmitten eines Medienspektakels wurde er des Landes verwiesen. Wer künftig einen Fuß auf australischen Boden setzen will, braucht nicht nur – wie bisher auch schon – ein Touristenvisum, sondern muss mindestens doppelt gegen Covid-19 geimpft sein oder eine anerkannte medizinische Ausnahmegenehmigung vorlegen können. Eine vorherige Covid-Infektion nachzuweisen – wie dies Djokovic versuchte – reicht dabei nicht aus.

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Am Flughafen von Sydney sind An- und Abflüge jetzt wieder unproblematisch möglich.

Am Flughafen von Sydney sind An- und Abflüge jetzt wieder unproblematisch möglich.

Das restriktive Covid-Management traf vor allem den Tourismussektor hart. Letzterer war schon von den tragischen Buschfeuern in den Jahren 2019/2020 erschüttert worden. „Die letzten zwei Jahre waren zweifellos eine große Herausforderung für die Tourismusbranche“, gestand Phillipa Harrison, die Geschäftsführerin von Tourism Australia, anlässlich der Öffnung des Landes auch ein. Obwohl die Erholung einige Zeit in Anspruch nehmen werde, würden viele Betreiber es kaum erwarten können, wieder internationale Touristen willkommen zu heißen, sagte sie. Auch der australische Minister für Handel, Tourismus und Investitionen, Dan Tehan, war voller Freude, als er Ende Februar die ersten internationalen Touristen am Flughafen in Sydney begrüßte: „Es war eine Party hier draußen am Flughafen von Sydney“, sagte Tehan, der ein hellblaues T-Shirt mit der Aufschrift „Willkommen zurück“ unter seiner Anzugjacke trug.

Viele Anlaufschwierigkeiten

Doch ganz so rosig wie Tehan es formulierte, ist die Realität noch nicht. Viele Anbietende und Fachleute warnen vor einem langsamen Start. Bis die Besucherzahlen wieder auf das Niveau vor der Pandemie ansteigen werden, könnte es ein oder sogar zwei Jahre dauern. 2019 hatte das Land noch 9,5 Millionen internationale Touristen willkommen geheißen, die 45,4 Milliarden australische Dollar – umgerechnet rund 30 Milliarden Euro – zur australischen Wirtschaft beitrugen.

Wie tief der Fall für viele im Tourismusgeschäft war, macht das Beispiel des internationalen Flughafens in Sydney deutlich: An einem typischen Tag vor Beginn der Pandemie kamen dort rund 100 internationale Flüge und etwa 25.000 Passagiere an. „Am Tiefpunkt der Pandemie hatten wir Tage, an denen weniger als 100 Passagiere aus Übersee ankamen“, berichtete ein Sprecher des Flughafens. Am 21. Februar, als die Grenzen für Touristen und Geschäftsreisende aus Übersee geöffnet wurden, kamen 29 internationale Flüge mit rund 5000 Reisenden in Sydney an. Derzeit liegt der internationale Passagierverkehr bei rund 16 Prozent des Vor-Covid-Niveaus. „Der Rückgang des internationalen Verkehrs hat sich auf alle 800 am Flughafen tätigen Organisationen ausgewirkt, von Autovermietungen bis hin zu Cafébesitzern – alle haben die Herausforderungen von Covid gespürt“, sagte der Sprecher. Eine vollständige Erholung erwarte er nicht vor 2024.

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Bald können internationale Touristen wieder die Sydney Harbour Bridge erklimmen.

Bald können internationale Touristen wieder die Sydney Harbour Bridge erklimmen.

Laut Tourism-Australia-Chefin Harrison sehen die Vorausbuchungen aber positiv aus: „In der Woche nach der Wiedereröffnung der Grenzen stiegen die Buchungen auf 40 Prozent des zur gleichen Zeit im Jahr 2019 verzeichneten Niveaus“, sagte sie. Vor allem die deutschen Buchungen würden herausstechen – sie seien fast wieder auf dem gleichen Level wie zuvor. Zudem habe sich hinter den Kulissen viel getan: „Seit Beginn der Pandemie wurden in Australien fast 100 neue oder renovierte Hotels eröffnet“, sagte Harrison.

Mit Ideen durch Zwangspause

Bei vielen Tourismusanbietenden ist die Freude über die geöffneten Grenzen groß, doch man bleibt realistisch. „Wir freuen uns sehr, dass internationale Besucher jetzt wieder nach Australien reisen können“, sagte Deb Zimmer, Geschäftsführerin des Anbieters Bridgeclimb, über den Touren auf die berühmte Hafenbrücke Sydneys organisiert werden. „Wir erwarten aber nicht, dass alles auf das Niveau vor der Pandemie zurückkehren und sich über Nacht ändern wird“, meinte sie. „Es wird höchstwahrscheinlich gegen Ende des Jahres werden, bevor wir wirklich anfangen, ein internationales Tourismusvolumen zu sehen.“ Letzteres liege ganz einfach daran, dass Australien ein Langstreckenziel ist und ein Urlaub dort gute Vorplanung braucht. Viele Reisende würden eine Reise oft über Monate hinweg planen. „Wir sehen jedoch eine Zunahme der Buchungen internationaler Kunden, auch aus Deutschland, das unser größter Markt in Europa ist“, so Zimmer.

Vor der Pandemie machte der internationale Tourismus 70 Prozent des Geschäfts für das Unternehmen aus. Die Grenzschließung bedeutete, dass die Firma komplett umschwenken und neue Produkte entwickeln musste, um mehr Einheimische anzusprechen. „Wir haben den Burrawa Climb entwickelt, ein indigenes Geschichtenerzählerlebnis“, berichtete Zimmer. Das habe das heimische Publikum geliebt, und sie hoffe, dass das neue Produkt auch bei internationalen Gästen gut ankommen werde. „Außerdem haben wir den Ultimate Climb eingeführt, einen Aufstieg, der ein wenig mehr Abenteuer bietet, da man die gesamte Brücke von Süden nach Norden und wieder zurück erkunden kann.“

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Produkt und Service ausbauen

Auch Dale Flack vom Anbieter Sunlover Reef Cruises am Great Barrier Reef in Queensland berichtet davon, wie schwierig die Zeit der geschlossenen Grenzen war. Ähnlich wie der Bridgeclimb nutzte auch Sunlover die Zwangspause, um sein Produkt und seinen Service auszubauen und zu verbessern. „Wir haben unser Bordmenü verbessert und uns an Riff-Nachhaltigkeitsprogrammen beteiligt“, sagte Flack. Dabei gehe es nicht nur um ein noch schöneres Erlebnis am Riff, sondern darum, einen Beitrag für ein gesünderes Riff für künftige Generationen zu leisten.

Das Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Australiens. Das Riff, das sich über 2300 Kilometer entlang der Nordostküste Australiens erstreckt, aus mehr als 3000 Einzelriffen besteht und die Heimat von rund 1500 Fischspezies und 400 Korallenarten bildet, leidet seit Jahren – an den Folgen des Klimawandels ebenso wie an Stürmen, dem Ausbau von Kohlehäfen und unter invasiven Arten wie dem Dornenkronenseestern. Sein Erhalt ist jedoch nicht nur für Australiens Ökosysteme wichtig, auch der wirtschaftliche Aspekt für die Menschen ist nicht zu unterschätzen: 60.000 Menschen in dem Land arbeiten wie Dale Flack in einem Beruf, der mit dem Great Barrier Reef in Verbindung steht.

Wir haben etliche Talente verloren, die die Entscheidung getroffen haben, dass sie keine Zukunft im Tourismus sehen können.

Deb Zimmer,

Geschäftsführerin von Bridgeclimb

Während Flack relativ optimistisch in die Zukunft blickt – er hat gerade die erste 18-köpfige Tourgruppe aus Deutschland begrüßt – fürchtet Bridgeclimb-Geschäftsführerin Zimmer, dass die geschlossenen Grenzen noch länger Nachwirkungen haben werden. „Wir haben etliche Talente aus der Branche verloren, die die Entscheidung getroffen haben, dass sie keine Karriere oder Zukunft im Tourismus sehen können“, sagte sie. Dementsprechend würde sie nicht nur das Geschäft, sondern auch das Team wieder aufbauen müssen. Außerdem hat die Geschäftsführerin Bedenken, dass die vergangenen zwei Jahre Zweifel bei internationalen Reisenden über die Sicherheit in Australien gesät haben könnten. „Daher ist es wichtig, dass wir das Vertrauen der Reisenden wiederherstellen, dass Australien ein sicheres Reiseland ist“, meinte sie. Dafür sei erhebliches Engagement von Bundes- und Landesregierungen sowie den einzelnen Tourismusverbänden erforderlich.

„Festung Australien“

Das Image Australiens hat in den vergangenen zwei Jahren ohne Frage gelitten. „Festung Australien“ – so nannten viele den Staat, der sich so sehr abschottete wie kaum ein anderes Land der Welt. Doch die geschlossenen Außengrenzen und Reiserestriktionen im Inneren hielten die Covid-Zahlen auf einem moderaten Level. Ausbrüche wurden mit Blitzlockdowns unter Kontrolle gebracht.

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Der Wunsch nach null Covid-Fällen, sogenannten Donuttagen, wie die Australier das nennen, war lange Zeit so groß, dass die Menschen in den Millionenstädten Melbourne und Sydney selbst extrem lange und strenge Lockdowns weitestgehend ohne Murren hinnahmen. Melbourne gilt als eine der Städte, die über die vergangenen zwei Jahre zusammengerechnet die längste Ausgangssperre weltweit ausgerufen haben. Auch die fünf Millionen Einwohnenden von Sydney verbrachten den gesamten vorigen Winter auf der Südhalbkugel im Lockdown, insgesamt 15 Wochen am Stück.

Nasse Begrüßung: Eine Maschine aus Singapur wird am Flughafen Melbourne mit einem kräftigen Guss willkommen geheißen.

Nasse Begrüßung: Eine Maschine aus Singapur wird am Flughafen Melbourne mit einem kräftigen Guss willkommen geheißen.

Als das Land im November 2021 nach einer letztendlich extrem erfolgreichen Impfkampagne – fast 21 Millionen der insgesamt 25 Millionen Australier sind doppelt geimpft – die internationalen Grenzen zumindest für seine eigenen Bürger wieder öffnete und später Rucksackreisenden und Studierenden wieder Einlass ermöglichte, erschien dies vielen wie ein Sieg über die Pandemie. „Es ist an der Zeit, den Australiern ihr Leben zurückzugeben“, sagte Australiens Premierminister Scott Morrison damals. Vor Weihnachten lockerten auch die meisten Bundesstaaten ihre internen Einreiseregelungen. Bundesstaaten wie New South Wales, in dem Sydney liegt, schafften fast sämtliche Restriktionen ab.

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Doch die Freude war verfrüht: Seit Ankunft der Omikron-Variante im Land verzeichnen vor allem die bevölkerungsreichen Bundesstaaten im Osten des Landes Rekordinfektionszahlen – allen voran New South Wales. An Silvester wurden dort 21.151 Neuinfektionen gemeldet, ein massiver 70-prozentiger Anstieg gegenüber dem Tag zuvor. Auch im März sind es nach wie vor Tausende Infektionen pro Tag.

Gesundheit stand im Mittelpunkt

Obwohl dies die No-Covid-Strategie ein wenig auf den Kopf gestellt hat, steht die australische Regierung nach wie vor hinter den Entscheidungen der vergangenen zwei Jahre. Gesundheitsminister Greg Hunt sagte, die „erhebliche Investition in die Gesundheit“ habe Tausenden das Leben gerettet, die ansonsten an Covid-19 gestorben wären. „In den letzten zwei Jahren stand bei der gesamten australischen Bevölkerung die Gesundheit im Mittelpunkt“, meinte er. „Die von uns ergriffenen Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass Australien eine der niedrigsten Sterblichkeitsraten und die höchsten Covid-19-Impfraten der Welt hat“, sagte der Minister. Australien hat bisher 4,85 Millionen Infektionen und fast 6500 Todesfälle verzeichnet. „Im Vergleich zum Durchschnitt der OECD haben unsere Maßnahmen dazu beigetragen, etwa 30.000 Leben zu retten, im Vergleich zu den USA und Großbritannien haben wir etwa 45.000 Leben gerettet.“

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