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Ausgangssperre: Britische Studierende wütend über Corona-Beschränkungen

  • In einigen Städten Englands werden Studierende derzeit aufgefordert, ihre Wohnheime nicht zu verlassen.
  • Grund ist die Ausbreitung des Coronavirus.
  • Einige reagieren wütend - andere hingegen mit Humor.
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Britische Studierende sind nach eigenen Worten im Zuge von Corona-Ausgangsbeschränkungen “inhaftiert” worden. In Glasgow, Manchester und Edinburgh waren Studierende am Sonntag aufgefordert, ihre Wohnheime nicht zu verlassen. Bei manchen Hochschulen hinderten Wachleute junge Menschen daran, nach draußen zu gehen.

An der Glasgow University reagierten Studierende mit Humor auf die Ausgangssperre, sie baten Passanten mit Schildern: "Schickt Bier". In Manchester klebten Studierende hingegen "HMP MMU" an ihre Fenster und signalisierten damit, ihre Hochschule sei zu "Her Majesty's Prison Manchester Metropolitan University" geworden - ein Gefängnis ihrer Majestät.

Dominic Waddell, ein Student der Filmproduktion an der Universität in Manchester, sagte, manche Studierende seien über die Ausgangssperre nicht einmal per E-Mail informiert worden. "Da war ein Wachmann, der einfach am Tor unserer Unterkunft eintraf und er ließ niemanden fortgehen und erklärte nicht wirklich, was vor sich ging", sagte Waddell. Er klagte, die Studierenden hätten keine Zeit gehabt, sich darauf vorzubereiten.

RND/AP

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