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Astronom: Pellworm und Spiekeroog ideal als Sternenparks

Der Sternenhimmel ist über der Nordermühle auf der Insel Pellworm zu sehen.

Spiekeroog/Pellworm.Die Nordseeinseln Spiekeroog und Pellworm sind nach Ansicht des Osnabrücker Astronomen Andreas Hänel ideale Orte zum Sterne beobachten. „Sowohl Pellworm als auch Spiekeroog gehören mit zu den dunkelsten Orten in Deutschland und sind daher ideale Gebiete für Sternenparks“, sagte der Leiter der Fachgruppe Dark Sky der Vereinigung der Sternenfreunde. „Es ist toll, dass beide Inseln diesen Weg gehen und sich bemühen, etwas gegen die Lichtverschmutzung zu tun.“ Beide Inseln wollen sich von der International Dark-Sky Association (IDA) als anerkannte Sternenparks registrieren lassen. Bisher gibt es vier von der IDA anerkannte Sternenparks in Deutschland.

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Bewegungsmelder gegen Lichtverschmutzung

Insgesamt sieht Hänel in Deutschland noch großes Potenzial, um gegen Lichtverschmutzung vorzugehen. Zwar werde in Deutschland mehr gesiedelt und vielerorts daher mehr Licht benötigt - dies müsse aber nicht automatisch auch heller sein. Hänel plädiert dafür, anwendungsorientiert nach dem tatsächlichen Bedarf zu beleuchten - etwa mit Hilfe von Bewegungsmeldern an Fuß- und Radwegen. „Wenn man zu Hause aus einem Raum rausgeht, macht man ja auch in der Regel das Licht aus, da es nicht brennen muss, wenn es keiner braucht.“

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Die Sternenparks auf Pellworm und Spiekeroog könnten nach Ansicht Hänels ein Bewusstsein für das Problem der Lichtverschmutzung schaffen: „Natürlich sehen wir auch ein großes Potenzial bei den vielen Gästen, die auf die Inseln kommen. Denen kann man zeigen, wie man mit angepasster Beleuchtung wunderschön, leuchtende Sternenbilder sehen kann.“ Er und seine Mitstreiter hoffen, dass die Touristen dieses Wissen mit nach Hause nehmen und vielleicht im Privaten oder in ihrer Kommune Anregungen geben, etwas zu verändern.

RND/dpa

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