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Impfstoffhersteller Astrazeneca: Sprengstoffexperten sichern verdächtiges Paket

  • Im walisischen Wrexham wird bei einem Zulieferer des britisch-schwedischen Impfstoffherstellers Astrazeneca ein verdächtiges Paket gefunden.
  • Die Produktionsstätte wird daraufhin zunächst geräumt.
  • Am Abend können Sprengstoffexperten das Paket sichern - was sich darin befindet, ist aber noch unklar.
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Wrexham . Ein verdächtiges Paket, das am Mittwoch bei einem Zulieferer des britisch-schwedischen Impfstoffherstellers Astrazeneca entdeckt wurde, ist von Sprengstoffexperten gesichert und zu Untersuchungen abtransportiert worden. Das teilt die Polizei in Wales am Abend mit. Ob sich darin Sprengstoff befand, blieb zunächst unklar.

Das Unternehmen Wockhardt hatte am Morgen wegen des Vorfalls sein Werk im walisischen Wrexham geräumt. Dort finden wichtige Schritte zur Herstellung des Coronavirus-Impfstoffs von Astrazeneca statt. Die Polizei hatte mehrere Straßen gesperrt und die Bevölkerung aufgefordert, die Umgebung zu meiden. Später wurde die Produktion wieder aufgenommen.

Astrazeneca betonte, die Produktion des Impfstoffs sei durch den Vorfall nicht beeinträchtigt worden. Der walisische Regierungschef Mark Drakefod bedankte sich per Twitter bei Polizei und Militär für den Einsatz.

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Wockhardt UK schloss zuletzt ein Abkommen mit der britischen Regierung, um den von Astrazeneca und der Universität Oxford entwickelten Impfstoff in Wales zu produzieren. Kürzlich besuchte Premierminister Boris Johnson das Unternehmen.

RND/dpa/AP

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