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Asterix-Freizeitpark bei Paris schließt Delfinarium: „Ein Vergnügungspark, kein Tierpark“

  • Der Asterix-Freizeitpark bei Paris macht sein Delfinarium dicht.
  • Die Konzentration solle zukünftig auf der historischen Tätigkeit als Vergnügungspark liegen.
  • Tierschützer protestierten in der Vergangenheit immer wieder gegen die Haltung der Tiere.
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Paris. Der Asterix-Freizeitpark bei Paris will sein Delfinarium schließen. „Die Entscheidung, das Delfinarium zu schließen, basiert auf dem Wunsch des Parks, sich auf seine historische Tätigkeit als Vergnügungspark zu konzentrieren“, hieß es in einer Mitteilung vom Montag. In dem Delfinarium sind acht Delfine und mehrere Seelöwen untergebracht. Es gehört zu den Attraktionen des Parks. Tierschützer hatten in der Vergangenheit immer wieder gegen die Haltung der Tiere in Gefangenschaft protestiert.

Die Delfine sollen nun in den kommenden Monate in andere Delfinarien gebracht werden. Dem Park zufolge ist ein Auswilderungsprogramm keine Option, weil die Delfine aufgrund ihres Alters und ihres zumeist in Gefangenschaft verbrachten Lebens dafür nicht geeignet seien. Eine Wiederauswilderung sei unmöglich, sagte der Direktor des Parks, Nicolas Kremer, der Zeitung „Le Parisien“.

„In erster Linie ein Vergnügungspark“

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Kremer betonte, die Entscheidung für die Schließung sei nicht wegen des Drucks von Politik und Tierschützern gefallen. Man habe schon lange darüber nachgedacht. „Der Asterix-Park ist in erster Linie ein Vergnügungspark, kein Tierpark“, so Kremer.

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Umweltministerin Barbara Pompili hatte zuletzt maßgebliche Veränderungen für Delfinarien angekündigt. So dürften keine neuen Delfinarien mehr gebaut werden, hatte sie gesagt. Die Zucht in Gefangenschaft solle gestoppt werden. Ein entsprechender Gesetzentwurf wird in dieser Woche im Parlament diskutiert.

Die Tierschutzorganisation Peta France begrüßte die Schließung als „großartige Nachricht“. Die Tiere würden von den Parks rücksichtslos ausgebeutet. Die Organisation kritisierte auch, dass die Delfine nun in anderen Delfinarien untergebracht werden. Stattdessen hätte der Park warten sollen, bis in Europa in Planung befindliche Auffangstationen fertig seien. Den Vorwurf von Tierschützern wies Kremer zurück. Der „Asterix“-Freizeitpark wurde 1989 eröffnet und widmet sich der Welt der Comic-Helden Asterix und Obelix.

RND/dpa

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