Anklage nach Schmugglerboot-Unglück mit drei Toten in den USA

  • Am Sonntag sterben drei Menschen als ihr Schmugglerboot vor der Küste Kaliforniens sinkt.
  • 29 Personen überleben das Unglück und werden in Krankenhäusern behandelt.
  • Der mutmaßliche Kapitän des Bootes muss sich vor Gericht verantworten.
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San Diego. Nach einem Schmugglerboot-Unglück mit drei Toten und mehreren Verletzen vor der Küste von Kalifornien muss sich der mutmaßliche Kapitän vor Gericht verantworten. Dem Mann mit US-Staatsbürgerschaft wird vorgeworfen, Migranten illegal in die USA gebracht zu haben, berichtete die Zeitung „San Diego Union-Tribune“ am Mittwoch unter Berufung auf Gerichtsunterlagen.

Das mit mehr als 30 Personen besetzte Boot war am Sonntag vor der Küstenstadt San Diego auf Felsen aufgelaufen und dabei zerschellt. Bei dem Unglück kamen drei Mexikaner ums Leben, 29 Überlebende wurden in Krankenhäuser gebracht. Die Küstenwache und andere Behörden setzten bei der Rettungsaktion Boote und einen Hubschrauber ein. Viele der Passagiere gaben an, dass sie den Schmugglern bis zu 18.000 Dollar (knapp 15.000 Euro) für die Überfahrt gezahlt hätten, wie US-Medien berichteten. San Diego liegt im Süden Kaliforniens an der Grenze zu Mexiko.

RND/dpa

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