Angebissenes Stück Wurst überführt Einbrecher nach neun Jahren

  • Ein angebissenes Stück Wurst an einem Tatort hat die Ermittler auf die Spur eines möglichen Einbrechers geführt – nach neun Jahren.
  • Wie die Polizei mitteilte, gab es nun einen Treffer zur DNA in einer internationalen Datenbank.
  • Gegen den 30-jährigen Verdächtigen war in Frankreich ermittelt worden.
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Gevelsberg. Biss mit Spätfolgen: Neun Jahre nach einem Einbruch in Gevelsberg bei Hagen (Nordrhein-Westfalen) ist der Täter über eine DNA-Spur an einem Stück Wurst überführt worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, war bei der Spurensicherung am Tatort im März 2012 ein angebissenes Stück Wurst sichergestellt worden, an dem man DNA fand.

Ermittlungen in Frankreichen führten zum möglichen Täter

Damals gab es keinen Treffer. Ein automatischer Abgleich mit internationalen Datenbanken führte jetzt zu einem 30-Jährigen, der in Frankreich wegen eines Gewaltdelikts aufgefallen war – und dort eine Genprobe abgeben musste. Laut der deutschen Polizei wurde der Mann in Frankreich zwar wieder freigelassen, nun wird aber in NRW ein Verfahren gegen ihn eröffnet.

RND/dpa

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